Ulrike Fuchs

Psychotherapie und Paartherapie, München, Planegg, Martinsried - Ulrike Fuchs

Hallo, ich bin Ulrike Fuchs, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Paartherapeutin, Dozentin & Autorin. Ich unterstütze Menschen dabei, wieder glücklich und erfüllt zu leben.

Mehr erfahren

Neuerscheinungen

Die 248 schönsten Weisheiten von Ulrike Fuchs

weisheiten ulrike fuchs psychotherapie paartherapie

Corona-Panik - wie kann man sich beruhigen?

Corona-Panik - wie kann man sich beruhigen?

Das Corona-Virus verunsichert viele Menschen. Sie bleiben Zuhause und das öffentliche Leben kommt zum Stillstand. Die wenigen Menschen, die sich auf der Straße oder beim Einkaufen begegnen, tauschen einander scheue Blicke aus und laufen schnell wieder weiter. Für viele ist die Angst, vor dem was kommen könnte, sehr groß. Jetzt ist es besonders wichtig, nicht panisch zu werden, sondern einen kühlen Kopf zu bewahren, um handlungsfähig zu bleiben.

Wie können Sie sich in der Corona-Krise beruhigen und innerlich ausgeglichen bleiben? Wie können Sie vorsichtig bleiben, ohne von der Corona-Panik verschlungen zu werden? Wie können Sie trotz aller Unsicherheiten solidarisch und menschlich bleiben?

1. Zahlen, Daten, Fakten: Was ist nun wahr!?

Die Corona-Krise macht vielen Menschen ein mulmiges Gefühl, oft sogar mehr als das. Panik verbreiten hilft in der Krise keinem weiter. Informieren Sie sich stattdessen über Fakten und durch zuverlässige Quellen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) oder die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) veröffentlicht aktuelle und gesicherte Erkenntnisse sowie klare Empfehlungen, auf die man sich verlassen kann. Das gibt wieder mehr Sicherheit.

„Fakten können Ängste minimieren“, erklärt die Weltgesundheitsorganisation (WHO).

2. Die Angst bitte ernst nehmen

Angst ist ein Gefühl, das uns schützt. Bagatellisieren Sie weder Ihre eigene Angst, noch die Ihrer Mitmenschen. Verurteilen Sie niemanden für seine Angst, jeder geht mit seinen Sorgen anders um.

Auch Menschen, die nicht zur Risikogruppe gehören, dürfen Angst haben und sich Sorgen machen. Denn dieses Grundgefühl ist wichtig, damit wir die richtigen Schutzmaßnahmen treffen wie beispielsweise richtiges Händewaschen (mindestens 30 Sek.) oder einen körperlichen Sicherheitsabstand zu unseren Mitmenschen wählen. Ja, richtig, einen körperlichen Sicherheitsabstand, nicht emotional.

Sprechen Sie mit vertrauen Menschen wie Freunden oder Familie über Ihre Sorgen und nehmen Sie die Ängste ernst.

3. Lächeln und Gehirn beeinflussen einander

Wenn wir uns wohlfühlen, sendet unser Gehirn automatisch Signale in die Muskeln, sodass wir lächeln. Diese Informationskette funktioniert auch andersherum, denn wenn wir die Muskeln um den Mund herum zu einem Lächeln formen, bekommt das Gehirn das Signal, dass wir glücklich und zufrieden sind.

Das heißt nicht, dass Sie jetzt alle Probleme weglächeln sollen, ganz im Gegenteil. Ein Lächeln entspannt mal zwischendurch. Es braucht gerade in Zeiten von Corona auch das „Stück blauen Himmel“ für die Psyche.

4. Social-Media-Fasten

Wir sind noch in der Fastenzeit, warum also nicht auch mal Instagram-, Pinterest- oder Facebook-Fasten ausprobieren. Gerade in Social-Media verbreiten sich aktuell viele Halbwahrheiten oder Fake-News zum Thema Corona. Diese können zusätzlich verunsichern und machen nur unnötig Panik. Das ist kontraproduktiv.

Telefonieren Sie lieber mit Freunden oder Familienangehörigen, anstatt sich in den sozialen Netzwerken wild zu machen. Soziale Kontakte auf angenehme Weise zu pflegen, ist für die psychische Gesundheit sehr wichtig.

5. Bewegung hilft gerade bei Angst, Panik und Depression

In der Praxis erlebe ich es oft, dass gerade Klienten mit Ängsten, Panikattacken und Depression ein sportlicher Ausgleich gut tut und die Symptomatik deutlich verbessern kann. Das liegt daran, dass mit der Bewegung Glückshormone ausgeschüttet werden, die entspannen und die Stimmung verbessern.

Quarantäne und das geschlossene Fitness-Studio sind kein Grund faul auf der Couch zu liegen, denn Sie können sich auch zu Hause sportlich betätigen, sei es, dass Sie auf YouTube ein paar Yoga-Übungen mitmachen, eine der zahlreichen Fitness-Apps nutzen oder auch ein paar Kniebeuge und Liegestütze machen. Werden Sie kreativ und bewegen Sie sich, damit Ihnen nicht die Decke auf den Kopf fällt!

6. Entspannung

Ruhe zu bewahren und sich dabei zu entspannen, ist leichter gesagt als getan. Es gibt dennoch ein paar Möglichkeiten, um etwas mehr Entspannung zu finden.

Konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem, atmen Sie ruhig und gleichmäßig. Auch mal wieder ein gutes Buch zu lesen, kann entspannend sein. Ebenso können die progressive Muskelentspannung oder das Autogene Training dabei helfen, wieder etwas mehr Entspannung zu finden.

Es mag sein, dass aktuell keine Volkshochschulen offen sind, um diese Verfahren zu erlernen. Auch meine Kurse, die ich an den umliegenden Volkshochschulen gebe, fallen wegen Corona aus. Nichtsdestotrotz habe ich einige Übungen eingesprochen, die Sie Zuhause hören und mitmachen können. Probieren Sie es einfach mal aus - alle Übungen finden Sie unter: Entspannungsübungen

7. Routinen bewahren

Der Corona-Virus wirbelt aktuell das öffentliche Leben durcheinander. Alltagsroutinen helfen dem Gehirn mehr Sicherheit und Stabilität zu erhalten. Deshalb ist es gut, gerade jetzt an Routinen festzuhalten. Wenn Sie beispielsweise im Homeoffice arbeiten, dann stehen Sie zur gewohnten Zeit auf, machen Sie sich fertig als würden Sie zur Arbeit gehen und halten Sie Ihre Essens- und Schlafzeiten ein, wie bisher auch. Stabilität und Sicherheit ist für die meisten Menschen wichtig und kann von Angsterkrankungen, Panik und Depression schützen.

8. Soziale Kontakte

Nun sollen wir gerade jetzt soziale Kontakte meiden, aber ohne sozialen Kontakt vereinsamt der Mensch. Mittlerweile ist nachgewiesen, dass der Austausch mit anderen Menschen für das psychische Wohlbefinden und die innere Zufriedenheit notwendig ist. Wir Menschen brauchen den sozialen Austausch. Er ist für uns wie die Luft zum Atmen. Er verringert Einsamkeitsgefühle, die im schlimmsten Falle in eine Depression münden können. Die soziale Bindung ist ein wichtiger Baustein für die seelische Widerstandskraft (Resilienz).

Und selbst bei psychisch gesunden und robusten Menschen ist die soziale Isolierung eine äußerst schmerzliche Empfindung. Wir werden übellaunig, gereizt und manchmal auch aggressiv, wenn dieses Grundbedürfnis nach sozialem Austausch nicht erfüllt ist. Deshalb: Suchen Sie, wenn Sie in Quarantäne sind oder unter Ausgangssperre stehen, den sozialen Austausch mit Freunden oder der Familie über Telefon, Skype, Zoom oder anderen „digitalen“ Kommunikationsmitteln. „Soziale Kontakte zu vermeiden“ heißt nicht, auf sozialen Austausch zu verzichten.

9. Dinge tun, die gut tun und in Balance bringen

Fragen Sie mich aus psychotherapeutischer Sicht, was für die psychische Gesundheit notwendig ist, sage ich Ihnen: An oberster Stelle stehen hier sozialer Austausch, Entspannung und Bewegung.

Wie sehr Ihnen davon welcher Bereich besonders gut tut, wissen nur Sie selbst! Achten Sie gerade in Zeiten von Corona auf Ihre eigene psychische Balance. Sie spüren, wann Sie sich wohlfühlen und wann nicht. Wenn Sie ein Gefühl des Wohlseins verspüren, sind Sie in Balance. Falls Sie ein Gefühl des Unwohlseins verspüren, dann probieren Sie sich aus. Sie werden mit der Zeit herausfinden, was Ihnen (den Umständen entsprechend) gut tut.

10. Auch Corona geht vorbei

Schulen, Spielplätze, Bars, Kinos, Kirchen, Fitnessstudios & Co sind geschlossen. Das Leben ist stark eingeschränkt und wir müssen auf vieles verzichten. Dies ist aber ein vorübergehender Zustand, der dem eigenen Schutz und dem der Mitmenschen dienen soll. Irgendwann werden diese Maßnahmen auch wieder gelockert werden. Auch die Corona-Krise wird vorbeigehen.

Herzlichst, Ihre Ulrike Fuchs
Paarberaterin und Heilpraktikerin für Psychotherapie

Jetzt Termin vereinbaren!

Wie ist Ihre Erfahrung mit dem Thema?

Schreiben Sie einen Kommentar!

Das könnte Sie noch interessieren:

Wichtiger Hinweis:
Die Texte auf www.muenchen-heilpraktiker-psychotherapie.de wurden mit Sorgfalt erstellt und dienen informellen Zwecken. Die Inhalte sollen in keiner Weise verleiten, eine ärztliche Behandlung abzubrechen, eine Selbstdiagnose zu stellen, selbst eine Behandlung vorzunehmen oder einen Arztbesuch zu vermeiden. Ganz im Gegenteil: Die hier gegebenen Informationen ersetzen keinesfalls eine professionelle medizinische Beratung, Unterstützung und Behandlung.

Foto: Christian Kasper Fotograf München

Kommentare (0)

Bisher wurden hier noch keine Kommentare veröffentlicht

Einen Kommentar verfassen

  1. Kommentar als Gast veröffentlichen.
0 Zeichen
Anhänge (0 / 3)
Deinen Standort teilen

Suchen Sie was Bestimmtes?

Ulrike Fuchs

Heilpraktikerin für Psychotherapie
Coaching, Seminare, Vorträge

Kontakt

Röntgenstraße 3
82152 Planegg / Martinsried
bei München

Telefon: 089 - 85 63 63 62

Mail: info@praxis-ulrike-fuchs.de
www.muenchen-heilpraktiker-psychotherapie.de

Standort

anfahrt
Beim Klicken auf der Karte, öffnet sich Google Maps in einem neuen Fenster

Sprechzeiten

Mo: 09:00 bis 18:00 Uhr
Di: 09:00 bis 18:00 Uhr
Mi: 09:00 bis 18:00 Uhr
Do: 09:00 bis 18:00 Uhr
Fr: 09:00 bis 18:00 Uhr