Egal, ob Stress im Job, Ärger in der Familie, mit Freunden oder dem Partner, Prüfungen sowie Kummer: leckeres Essen tröstet.
Was viele Menschen bereits lange ahnten, belegen mittlerweile zahlreiche Studien: mit dem Essverhalten sind Emotionen steuerbar.

Stress im Job, Ärger in der Familie, mit Freunden oder dem Partner, Prüfungen sowie Kummer: leckeres Essen tröstet. Emotionen verstehen, Abnehmen, Gewicht reduzieren.

Macht Essen wirklich glücklich?

Das meist hochkalorische Essen dient in stressigen und belastenden Situationen in erster Linie der Regulierung verschiedener Gefühle, wie z.B. Stressabbau oder Frustrationsminderung.
Fettige und kohlenhydratreiche Lebensmittel wirken sich auf den Hormonhaushalt nachweislich stressmindernd aus. Ein verstärkter Zuckerkonsum beispielsweise führt über die erhöhte Insulinproduktion zur Steigerung des Serotonin-Spiegels (das sogenannten „Glückshormon"). Der gute Geschmack befriedigt zusätzlich. Mit anderen Worten: leckere Kalorienbomben wirken stimmungsaufhellend. Teilweise können sogar rauschähnliche Zustände entstehen, für die Stress- und Frustesser besonders anfällig sind.

Konflikte werden "runtergeschluckt"

Da Verhaltensweisen in der Familie vorgelebt werden, übernehmen Kinder meist vertraute Essgewohnheiten und den Umgang mit Konfliktsituationen. Viele Probleme bleiben oft unausgesprochen und somit ungeklärt – sie werden im wahrsten Sinne des Wortes einfach herunter geschluckt. Unter diesen früh erlernten Strukturen können Betroffene ein Leben lang leiden.

Was hilft bei Stressessen und Frustessen?

Eine Ernährungsumstellung und Bewegung helfen emotionalen Essern nur zeitweise. Sind Frust und Stress gering, kann ein emotionaler Esser tolle Gewichtsabnahmen erzielen. Doch was ist, wenn unliebsame Gefühle, wie Einsamkeit, Traurigkeit, Langeweile, Versagensängste oder Mutlosigkeit den Stresspegel steigen lassen? Der Berg an Emotionen überrollt geradezu, der Griff zur Schokolade liegt nah. Das Wissen über gesunde Ernährung und Bewegung alleine reicht da nicht aus. Der emotionale Esser braucht seinen „Stoff" in Phasen emotionaler Belastung.

Erste Hilfe für Stress- und Frustesser ist, sich bewusst zu werden, dass die Kilos das Symptom und die dahinter liegenden Gefühle die Ursache sind. Wer langfristig sein Gewicht reduzieren möchte, sollte sich mit belastenden Situationen und negativen Gefühlen konstruktiv auseinander setzen. Alleine ist das oft sehr schwierig. Die Erfahrung zeigt, dass es vielen Betroffenen leichter fällt, alte Gewohnheiten zu durchbrechen und positiv mit unliebsamen Gefühlen umzugehen, wenn sie durch feinfühlige Unterstützung gestärkt werden.

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Herzlichst, Ihre Ulrike Fuchs
Paarberaterin und Heilpraktikerin für Psychotherapie

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Foto: Fuchs Fotografie München Pasing
Christian Kasper, Fotografie München

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