Ein großer und noch weit verbreiteter Irrglaube ist, das Schläge auf den Hinterkopf das Denkvermögen erhöhen würden. Das Gegenteil ist der Fall! Wissenschaftler haben bei Untersuchungen an kopfballstarken Fußballern festgestellt, dass die Kicker bei Gedächtnistests innerhalb der ersten zwei Tage nach dem Spiel bedeutend schlechter abschnitten als andere Sportler. Die Leistungen wurden mit steigender Zahl an Kopfbällen immer schlechter.

Depression, Angst, und innere Unruhe können Folge von Misshandlung oder Missbrauch sein. Sie hinterlassen seelische Wunden und Traurigkeit. Psychotherapie ist empfehlenswert.

Das Gehirn wird bei jedem Schlag - und sei es nur ein Kopfball - starken Belastungen ausgesetzt: leichte Gehirnerschütterungen und feinste Risse im Gehirn sind die Folge. Das Erinnerungsvermögen, die Konzentration und die Denkgeschwindigkeit werden messbar negativ beeinflusst.

Nach derzeitigem Stand der Forschung sollen die kognitiven Folgen auf das Denkorgan zwar keine anhaltenden Folgen haben, jedoch verändern Schläge und andere Gewalterfahrungen in der frühen Kindheit die gesamte Biochemie des Körpers und die Struktur des Gehirns. Die „kleinen Ohrfeigen" wirken langfristig auf die Gehirnfunktion, denn sie erzeugen nachweislich Stress.
Die Angst vor weiteren Schlägen versetzt ein Kind in den Zustand ständiger Alarmbereitschaft. Die Muskelanspannung im Körper ist stark erhöht. Kinder, die Schläge erfahren mussten, bewegen sich nicht so leicht und locker, der Energieaufwand ist ständig erhöht. Ihr Vertrauen ist zerstört und das Selbstbewusstsein leidet unter der Erniedrigung durch Schläge (jeder Art).
Auch depressive Symptome zeigen sich häufiger als bislang bekannt.

Auch wenn die körperlichen Schmerzen heilen, bleiben die seelischen Schmerzen bei Menschen, die Schläge erfahren mussten, oft noch lange erhalten und wirken subtil auf den gesamten Organismus.

Schläge und Gewalterfahrungen sind wichtig zu verarbeiten, damit auch die seelischen Wunden heilen können. Die Arbeit mit dem inneren Kind und dem inneren Coach können nachweislich depressive Symptome verbessern und sich auch auf chronische Schmerzen positiv auswirken. Dafür sollte es nie zu spät sein.

Herzlichst, Ihre Ulrike Fuchs
Paarberaterin und Heilpraktikerin für Psychotherapie

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Foto: Pixabay
Christian Kasper, Fotografie München

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