Ulrike Fuchs

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15 Sätze, die Frauen sagen – und was sie damit eigentlich meinen… Wie gut sprechen Sie „Frau“?

Wie gut sprechen Sie „Frau“?

Damit wir uns hier richtig verstehen, Frauen drücken sich immer klar und deutlich aus. Manchmal… …ab und zu… Naja, scheinbar so selten, dass ich nach dem Artikel „Wie gut sprechen Sie Mann?“ mehrfach darum gebeten wurde, die Fremdsprache „Frau“ auch zu übersetzen. Denn auch Frauen haben verwirrende Texte in ihrem Sprachgebrauch – Anwesende natürlich immer ausgeschlossen… Nun, wagen wir uns an die Übersetzung, um zukünftig Missverständnisse zu vermeiden.

1. „Schatz, wie findest du mein Kleid!?“

Im Grunde ist es völlig egal, wie Sie das Kleid Ihrer Liebsten finden, denn es spielt auch für die Frau keine Rolle. Was eine Frau als Antwort auf die Frage: „Wie findest du mein Kleid?“, hören will, ist, dass sie gut aussieht. Wenn Frau sich gut fühlt, möchte sie aussehen wie Grace Kelly. Wenn Frau einen miesen Tag hat, will sie wenigstens aussehen wie Lady Gaga.

Ob eine Frau gut drauf ist oder nicht, ist von außen betrachtet nicht immer einfach. So oder so, Frau will etwas Besonderes für Sie sein!

Tipp: Frauen achten bei Ihrer Antwort vielmehr auf Taten als auf schöne Worte. Wenn Sie also sagen: „Schatz, du schaust gut aus.“, und sie gucken den ganzen Abend anderen Frauen nach, werden Sie sicher einen „attraktiven“ Streit provozieren. Hier gilt: Haben Sie nach dieser Frage einen besonders aufmerksamen wie auch zärtlichen Blick für Ihren Schatz.

2. „Ich bin gleich fertig, Schatz.“

Sie steht im Badezimmer, macht sich hübsch und trällert beschwingt, dass sie bald fertig sein wird. Es ist klar, dass verliebte Männer die Herzensdame als schönste Frau der Welt empfinden – egal, wie diese aussieht. Deshalb ist es für Männer unlogisch, warum eine Frau sich überhaupt stylen muss. Die Antwort ist einfach: Es liegt am weiblichen Prinzessin-Gen. Frauen möchten gerne gut aussehen und gefallen. Auch wenn das ein wenig Zeit in Anspruch nimmt.

Wenn sie sagt, dass sie bald fertig ist, können Sie sich entspannt zurücklehnen, denn das kann dauern… Aber sobald die Badezimmertüre aufgeht, müssen Sie parat stehen und ein hochachtungsvolles „Wow!“ staunen.

Tipp: Da die Zeit im Badezimmer auf unbestimmte Zeit verlängert werden kann, ist es ratsam, wenn Sie sich von Ihrer Liebsten ein konkretes Zeitfenster erbitten. Damit müssen sie nicht unsinnige Zeit absitzen, sondern können sich evtl. einer Zeitung widmen oder ähnlichem. Bestehen Sie auf eine genaue Zeitangabe, denn somit können Sie rechtzeitig wieder zurück sein, wenn Ihre Liebste elfenhaft aus dem Badezimmer tritt, um diese ausgiebig zu bewundern.

3. „Schatz, wir müssen reden!“

Den meisten Männern läuft es schaurig kalt über den Rücken, wenn sie ein Beziehungsgespräch wittern. Denn das bedeutet für den Mann: Reden ohne klare Handlungsaufforderung und ohne Sinn, vor allem wenn (noch) nichts kaputt ist. Und für die Frau: Warten auf eine ganz spezielle Antwort (die er telepathisch erahnen muss). Geheime weibliche Botschaften verstehen Männer selten. Warum auch, unter Männern spricht man klar und direkt oder gar nicht! Wozu also etwas verschlüsseln!? Frauen dagegen wollen nett sein, sie wollen niemandem weh tun – deshalb wird vieles verblumt.

Zudem reden Frauen zur Beziehungspflege und wegen des Bedürfnisses nach emotionaler Nähe. Also nur die Ruhe, denn „Lass uns reden!“ heißt oft nur „Ich vermisse dich!“ oder „Ich möchte dir nah sein!“

4. „Was denkst du gerade?“

Einen Moment Vertrautheit und Stille. Frau fragt sich: „Genießt er diesen wunderbaren Moment so wie ich oder ist er in Gedanken abwesend?“ Mit anderen Worten bedeutet „Was denkst du gerade?“: „Bist du in deiner Aufmerksamkeit hier?“

Die meisten Beziehungsratgeber empfehlen an dieser Stelle, die Wahrheit zu verheimlichen – nämlich, dass Sie gerade an die Arbeit gedacht haben und lieber an den Computer möchten; und stattdessen der Liebsten ins Ohr zu säuseln: „Ich dachte gerade daran, wie schön es mit dir ist.“

Das ist bestimmt erst einmal der konfliktfreiere Weg, aber wenn Ihre Liebste Sie kennt, wird sie wissen, dass Sie flunkern und weiter nachbohren. Deshalb empfehle ich Ihnen Folgendes: Bleiben Sie ehrlich und verpacken Sie es charmant, beispielsweise so: „Schatz, die Zeit mit dir ist wunderschön. Leider schaffe ich es gerade nicht so abzuschalten, wie ich es gerne möchte und wie du es verdient hast. Da drängelt die Deadline für das Projekt XY, und es ist noch so viel zu tun. Nehmen wir uns doch nächsten Samstag wieder mal richtig Zeit füreinander?“
Hier ist dann wichtig, dass Sie Ihre Zusage einhalten, denn heiße Luft und leere Versprechungen bleiben übellaunig bei jeder Frau in Erinnerung.

5. „Ich bin zu dick!“

Achtung, Falle! Wenn eine Frau sagt: „Ich bin zu dick!“, will sie im Grunde ein Kompliment hören wie: „Finde ich gar nicht, du schaust toll aus und gefällst mir, so wie du bist.“

Stellen wir uns die gleiche Situation unter Männern vor; er zu ihm: „Ich bin zu dick!“, dann würde der andere antworten: „Ja, und hässlich bist du auch noch!“
Wer das als Mann einer Frau sagt, braucht sich bei ihr erst einmal nicht mehr blicken lassen. Eigentlich gemein, er wollte doch nur nett sein und einen kleinen Spaß machen. Frauen aber reagieren auf Spaß, der auf ihre Kosten geht, höchst empfindlich.

Deshalb: Machen Sie ihr auf „Ich bin zu dick!“ bitte ein charmantes Kompliment! Dazu bietet es sich an, sich vorab etwas Gedanken zu machen, um im Moment des Schreckens vorbereitet zu sein.

6. „Liebst du mich?“

Dass Sie verrückt nach ihr sind, weiß sie natürlich. Und Ihnen ist klar, dass sie es weiß. Wozu also dieses Gequatsche und diese unnötigen Fragen? Vielleicht, weil sie gerade dabei ist, Sie um einen Gefallen zu bitten, der unter Umständen etwas teurer ausfallen könnte.

Alternativ kann ein „Wie sehr liebst du mich?“ bedeuten: „Mir ist heute etwas passiert, was du nicht mögen wirst.“ Falls Ihr Auto nun um eine Schramme reicher geworden ist, atmen Sie bitte erst einmal tief ein und dann wieder aus, bevor Sie antworten.

Als dritte und letzte harmlose Möglichkeit will sie mit einem „Liebst du mich?“ nicht nur theoretisch wissen, ob Sie sie lieben, sondern Ihre Zuneigung gezeigt bekommen, z.B. durch einen Kuss, einen zärtlichen Blick, Blumen oder andere kleine Aufmerksamkeiten.

Manchmal auch alles drei zusammen. Die Frage, ob Sie Ihre Liebste lieben, ist also vielmehr eine Bitte, die lautet: „Zeig mir, wie sehr du mich liebst! Und zwar JETZT!“

7. „Mach, was du willst!“ oder „Ist deine Entscheidung!“

Achtung, das ist kein Freibrief! Auch keine Einladung für kreativen Spielraum!
Es heißt vielmehr übersetzt: „Ich habe dir klar meinen Standpunkt geäußert. Du weißt, was zu tun ist!? Nämlich, es so zu machen, wie ich es gesagt habe.“
Falls Sie nun etwas anders machen, haben Sie verloren. Falls Sie sich so entscheiden, wie es Ihre Liebste gesagt hat, haben Sie auch verloren, denn dann ist ab sofort sie der Boss…

Tipp: Setzen Sie sich noch mal zusammen und besprechen Sie alle Vor- und Nachteile, bevor Sie wirklich eine Entscheidung treffen. Bedenken Sie dabei, man muss nicht immer einer Meinung sein, wichtig ist, dass der Meinungsaustausch respektvoll und gegenseitig wertschätzend stattfindet. Nehmen Sie dazu auch die Perspektive des anderen ein. Zwei Köpfe finden meist bessere Lösungen als einer.

8. „Lass uns Freunde bleiben!“

Wenn die Freundschaft zu wichtig ist, um sie für eine Beziehung zu riskieren, gehören Sie für diese Frau wahrscheinlich zum Typ „großer Bruder“ oder „Teddy“. Das ist wohl der bitterste Satz, den ein Mann in seinem Leben zu hören bekommen kann, denn Teddys kuschelt man, aber sexy sind sie nicht sonderlich. Meist meinen Frauen diesen Satz total nett, aber Abfuhr bleibt Abfuhr, egal wie nett sie formuliert sein mag. Hier gilt nur eines: Andere Mütter haben auch hübsche Töchter.

9. „Ich bin nicht gereizt!“

Mit diesem Satz sagt eine Frau entweder, dass sie prämenstrual gehandicapt ist, oder, dass sie anderweitig enorm unter Stress steht. Jede weitere Frage oder irgendwelche schlauen Hinweise, dass sie gereizt ist, könnte nun bedeuten, dass gleich ein Donnerwetter auf Sie einhageln wird.

Tipp: Jede Frau ist anders; während die eine Ruhe braucht, mag eine andere liebevoll in den Arm genommen werden. In beiden Fällen hilft eine liebevolle Frage, wie: „Schatz, ich möchte dir gerne etwas Gutes tun. Gibt es da etwas, was dir jetzt gut tun würde?“

10. Seufzen

Kennen Sie das tiefe Schnaufen, diesen Seufzer? Wie soll Mann das denn deuten!??
Noch dazu kann ein Seufzen sehr viel bedeuten, denn der Ton bestimmt die Musik. Je nach Betonung kann ein Seufzen heißen:

  • Warum habe ich das nicht früher gemerkt!?
  • Konntest du das nicht gleich sagen?
  • Womit habe ich das verdient?
  • Das darf doch nicht wahr sein!
  • Oh, bin ich k.o.

Tipp: Um zu verstehen, was eine Frau mit einem Seufzen meint, muss man in der Fremdsprache „Frau“ schon sehr fit sein. Manchmal haben selbst Frauen ihre Schwierigkeiten, ein Seufzen bei anderen Frauen richtig zu deuten. Dennoch ist es kritisch, einen Seufzer zu ignorieren, denn insgeheim hofft Frau darauf, dass Sie einfühlsam nachfragen: „Liebling, was ist denn los? Gibt es etwas, was ich für dich tun kann!?“

11. „Ich bin nicht eifersüchtig.“

Natürlich ist sie eifersüchtig – und wie! Mit der netten Kollegin nun weiter zu flirten oder auf ein Feierabendbierchen zu gehen, könnte nun schwerwiegende Folgen haben. Auch wenn Ihre Liebste sich lieber die Zunge abbeißen würde, als zuzugeben, dass sie eifersüchtig ist; für Sie heißt das übersetzt: Alarmstufe rot, Eifersuchtsattacke in greifbarer Nähe!

Tipp: Auch wenn Eifersucht sehr einschränkend sein kann, zeigt sie dennoch, dass Sie Ihrer Liebsten nicht ganz egal sind. Sie möchte Sie nicht verlieren. Der Umgang mit der Eifersucht ist immer eine Gratwanderung zwischen „schmeichelt“ und „nervt“. Da jeder Mensch Eifersucht unterschiedlich empfindet, wie auch bewertet, hilft nur eines: Selten wirken bei Eifersucht bloße Worte, sondern hier zählen Taten. Zeigen Sie Ihrer Liebsten, dass sie sich keine Sorgen machen braucht!

12. „Mir ist kalt!“

Ersetzbar auch mit „Ich habe Hunger/Durst.“ oder „Ich habe Kopfschmerzen/Bauchweh“ usw.
Alle diese Sätze haben eines gemeinsam: Das ist keine einfache Feststellung! Falls Sie geneigt sind, auf einen dieser weiblichen Ausrufe zu antworten: „Zieh dir was an“, „Iss was“, „Trink was“ oder „Nimm eine Tablette“, sollten Sie kurz innehalten und noch einmal nachdenken. Einer Frau geht es, wie bereits erwähnt, selten um die reine Information, sondern um die Reaktion. Hier ruft jemand: „Zeig mir, dass du mich liebst!“

Und wie könnten Sie das besser, als ihr bei Kälte die Jacke oder Decke anzubieten oder das Fenster zu schließen. Sie bei Hunger oder Durst zu fragen, was sie gerne hätte. Oder ihr bei Kopfweh oder Bauchweh die Füße zu massieren. Das machen nur Männer – in der Fantasie einer Frau!? Richtig, so stellen sich Frauen Ihren Traumprinzen vor – deshalb ist es ja auch ein TraumMann.

13. „Möchtest du irgendwann Kinder?“

Geprüft wird hier Ihre Bindungsfähigkeit. Frau könnte stattdessen auch fragen: „Bist du für eine ernsthafte Beziehung bereit?“ Bleiben Sie ehrlich! Ist es Ihnen zu früh, über Kinder nachzudenken, oder wollen Sie womöglich gar keine, dann sagen Sie das so, bitte aber charmant. Hier empfiehlt es sich auch, noch mal zu betonen, dass Ihre Gefühle zu Ihrer Liebsten aufrichtig und unabhängig von gemeinsamen Kindern zu sehen sind.

14. „Der Müll müsste mal wieder runtergebracht werden.“

Beliebt auch in Variationen, wie „Ach lass, ich mach das schon.“
Das ist ein sehr freundlicher Hinweis darauf, dass Sie sich etwas mehr einbringen sollten. Es mag Ihnen unbedeutend vorkommen, aber Sie können sicher sein, dass Ihre Liebste es in ihr „geheimes Buch“ eintragen wird, wenn Sie diesen Satz ignorieren.

Dort wird dann eine Notiz stehen, die etwa so lautet: „Du fauler Hund, es war nur dieser kleine Gefallen, um den ich dich gebeten habe. Und du scheinst offensichtlich unfähig zu sein, ein bisschen mitzuhelfen. Glaub mir, mein Lieber, darüber werden wir noch diskutieren – wenn die Sportschau läuft oder dir etwas anderes wichtiger ist als ich. Dann werde ich einen Streit vom Zaun brechen, in dem ich dir all deine Vergehen aufzählen werde!“

Tipp: Wenn auch subtil, aber „Ich mach das schon…“ in Kombination mit einem leicht gereizten Unterton sollten Sie ernst nehmen! Bringen Sie sich mehr ein oder fragen Sie, wo Sie helfen können!

15. Ja – Nein – Vielleicht

Manchmal sagen Frauen „Ja“, wenn sie „Nein“ meinen und umgekehrt. Ein „Vielleicht“ sollten Sie immer im konkreten Zusammenhang sehen, meist bedeutet es aber ein höfliches „Nein“. Das kann gelegentlich zu Verwirrung führen. Um mögliche Missverständnisse zu vermeiden, sollten Sie im Zweifel noch einmal nachfragen bzw. ein „Nein“ in jedem Fall respektieren.

Sicher ist: Alle Angaben sind ohne Gewähr. Denn sie variieren stark, nicht nur von Frau zu Frau, sondern auch je nach Situation, Betonung und weiblicher Stimmung.

Herzlichst, Ihre Ulrike Fuchs
Paarberaterin und Heilpraktikerin für Psychotherapie

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Foto: Christian Kasper Fotograf München
Lektorat: Friederike Klingholz München
Grafik: Ulrike Fuchs München

Kommentare (9)

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Interessant... Aber ich behaupte mal, Sprüche wie "Mach was du willst" werden wohl von Männern und Frauen gleichermaßen benutzt. Zumindest ich erkenne mich darin auf der "Frauen-Seite" wieder. Ich sage das genauso mit dieser Bedeutung. Und das...

Interessant... Aber ich behaupte mal, Sprüche wie "Mach was du willst" werden wohl von Männern und Frauen gleichermaßen benutzt. Zumindest ich erkenne mich darin auf der "Frauen-Seite" wieder. Ich sage das genauso mit dieser Bedeutung. Und das obwohl ich ein Mann bin.
Und Punkt 14. versteht sich wohl von selbst, man muss eben im Haushalt auch zusammenarbeiten. Schließlich gehört der Haushalt beiden.
Gruß,
Jochen

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Jochen
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Sehr geehrte Frau Fuchs,
was bedeutet es dann, wenn eine Frau einem Freund von mir alles bejaht (kennenlernen weiter, Buchprojekt, Treffen, Facebookfreundschaftsanfrage usw.) hat und dann nichts getan hat, dass sie ihn reingelegt hat?

In der...

Sehr geehrte Frau Fuchs,
was bedeutet es dann, wenn eine Frau einem Freund von mir alles bejaht (kennenlernen weiter, Buchprojekt, Treffen, Facebookfreundschaftsanfrage usw.) hat und dann nichts getan hat, dass sie ihn reingelegt hat?

In der weiteren Folge hat die Mutter einer Bekannten von ihm geschrieben, dass die Tochter keinen Kontakt wünsche, ihm aber nicht. Kann das sein, dass die Mutter nach eigenen Wünschen handelt und die Tochter ignoriert und ihre Wünsche nicht wahrhaben will.

Zur Info: Mein Freund ist 38, das Mädl 24 (querschnittsgelähmt) und Mama 52.

Beste Grüße aus der Tschechischen Republik Hartmann Aster

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Aster Hartmann
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Hallo Frau Fuchs,
als Mann, Leidtragender und angeblich Nicht-Frauen-Versteher möchte ich noch eine weitere Variante dazu fügen, was Frauen sagen, aber in Wirklichkeit damit meinen und wo "Mann" eigentlich nur verlieren und den Schwarzen Peter...

Hallo Frau Fuchs,
als Mann, Leidtragender und angeblich Nicht-Frauen-Versteher möchte ich noch eine weitere Variante dazu fügen, was Frauen sagen, aber in Wirklichkeit damit meinen und wo "Mann" eigentlich nur verlieren und den Schwarzen Peter ziehen kann:

Frau sagt:
"Ich bin der Ansicht, unser Sohn/unsere Tochter braucht Nachhilfe, die wir ihr organisieren sollten" Gleiches in der Version:
"Ich bin der Ansicht, unser Wohnzimmer/Schlafzimmer/Esszimmer etc. könnte neue Möbel/Teppiche/Gardinen etc. vertragen. Am besten wir schauen uns mal um"

Entscheidend ist hier das Wörtchen "Wir" denn das bedeutet in diesem Zusammenhang eben NICHT, wie sonst üblich bei der Frau, ICH bezahle oder organisiere, sondern DU als Mann hast das bitte zu bezahlen/organisieren oder in die Wege zu leiten. Oder anders gesagt: Ich als Frau suche aus und Du als Mann darfst bezahlen.

Wie gesagt: Es ist nicht in dem Zusammenhang zu verstehen, wenn Frau zum Mann fragt: "Gehen wir shoppen?" Dann heißt es: "Ich gehe shoppen als Frau und Du als Mann hast geduldig dabei zu sein, bist Fahrer und ggfs. Packesel". Da heißt das "Wir" wirklich "Ich".

Als Mann bist Du hier verpflichtet, alles zu bezahlen, sonst setzt es Ärger.

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Michael
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Hallo Michael,
das ist richtig, eine "Wir"-Kommunikation ist oft etwas schwierig, weil nicht geklärt wird, wer welches Bedürfnis hat. Das macht es auch so schwierig. Danke für den Beitrag, der für einige ein Gedankenanstoß sein kann.
Herzliche...

Hallo Michael,
das ist richtig, eine "Wir"-Kommunikation ist oft etwas schwierig, weil nicht geklärt wird, wer welches Bedürfnis hat. Das macht es auch so schwierig. Danke für den Beitrag, der für einige ein Gedankenanstoß sein kann.
Herzliche Grüße, Ulrike Fuchs

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Ulrike Fuchs
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