Ulrike Fuchs

Psychotherapie und Paartherapie, München, Planegg, Martinsried - Ulrike Fuchs

Hallo, ich bin Ulrike Fuchs, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Paartherapeutin, Dozentin & Autorin. Ich unterstütze Menschen dabei, wieder glücklich und erfüllt zu leben.

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Wie Eltern und Kinder mit Trennung umgehen?

Moderne Familienmodelle wie die Patchworkfamilie, aber auch die allein erziehende Mutter oder der allein erziehende Vater sind inzwischen Normalität geworden.

Auch wenn 90 Prozent aller Deutschen sich eine erfüllte und glückliche Beziehung wünschen, wird fast jede zweite Ehe geschieden. Die traditionelle Familie und die Institution Ehe verlieren scheinbar immer mehr an Bedeutung.

Laut Statistischem Bundesamt ist die Scheidungsrate zwar leicht rückläufig, der Trennungstrend jedoch setzt sich weiter fort. In der Hälfte der Scheidungsfälle sind Kinder betroffen.

Trennung oder Zusammenbleiben?

Die Zeiten, in denen Eltern aus wirtschaftlichen Gründen zusammenblieben, sind vorbei. Viele Frauen sind heute erwerbstätig und können auch nach einer Trennung ihren Lebensunterhalt selbst verdienen. Auch dem schönen Schein muss heute nicht mehr Genüge getan werden.

Jedoch auch wenn die Beziehung zerrüttet ist, kommt nicht für jedes Paar eine Trennung in Frage. Viele Paare denken nach wie vor, es ginge den Kindern besser, wenn sie auf die Trennung verzichten und weiter „gute Miene zum bösen Spiel“ machen.

Dabei ist inzwischen erwiesen, dass es den Kindern keinesfalls besser geht, wenn die Eltern auf Biegen und Brechen zusammenbleiben. Das Wohlbefinden der Eltern wirkt sich auch auf die Kinder aus – sind Eltern unglücklich, ist das ebenso der Fall. Das Zusammenleben im täglichen Kampfgebiet tut niemandem gut: es zermürbt und macht auf Dauer krank.

Von Eltern, für die eine Trennung nicht in Frage kommt, höre ich oft: „Die Kinder bekommen doch davon nichts mit.“ Diese Eltern nehmen an, dass es für ihre Kinder „richtig schlimm“ erst nach der Trennung oder der Scheidung wird. ­– So mag es vielleicht auf den ersten Blick aussehen. Doch das Bild täuscht: die Kinder halten still, denn sie wollen die Eltern nicht noch zusätzlich belasten.

Für die Kinder ist es meist schlimmer und schmerzhafter, Vater und Mutter auf verschiedenen Seiten zu sehen, während sie als Zuschauer, als Streitapfel, als Liebesobjekt – auf jeden Fall aber passiv – dazwischen stehen.

Mit einer „sauberen“ Trennung würde endlich vollzogen, was die Kinder innerfamiliär bereits seit  Monaten, wenn nicht Jahren, miterleben und vorwegnehmen. Mit der Trennung würden die Eltern endlich offenlegen, wie es um sie steht. Doch Trennen will gelernt sein!

Der Kampf um den Teddy

Wer kennt nicht Szenen wie diese im Kinderzimmer: zwei Kinder spielen mit einem Teddy. Sie wechseln sich im Spiel ab. Mal ist der eine dran, mal der andere. Das eine Kind nimmt ihn in den Arm und kuschelt mit ihm, das andere Kind lässt den Teddy hüpfen, laufen, sprechen. Jedes freut sich auf seine Art am Teddy, es herrscht gute Stimmung im Kinderzimmer und das eine ganze Weile. Bis dem einen die Zeit zu lang wird, und es den Teddy unbedingt jetzt und sofort haben möchte. Streit bricht aus. Gerangel beginnt. Abwechselnd schreien beide: „Mein Teddy! Gib her!“, und sie ziehen und reißen an den Armen und Beinen – bis er kaputt ist, und jeder einen Arm in der Hand hält. Mit dem kaputten Teddy laufen sie weinend zu Mama und Papa. Aber das Malheur ist passiert und nicht mehr aus der Welt zu bringen.

In einer ähnlichen Situation befinden sich Eltern, wenn sie im Schutzraum des Zuhauses gegeneinander um ihre Kinder kämpfen. Sie fügen sich Verletzungen und Kränkungen zu; vielleicht körperliche, ganz bestimmt aber verbale. Sie drohen sich, sie buhlen um die Zuwendung des Kindes und seine Entscheidung zugunsten eines von ihnen.

Hinter dem Streit der Eltern verbirgt sich in sehr vielen Fällen die eigene Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung. Dabei vergessen sie oft die Bedürfnisse des Kindes.

Eltern werden immer Eltern bleiben, ob sie zusammen unter einem Dach oder getrennt leben – sie haben ein gemeinsames Kind. In jedem Fall hinterlässt verletzende Kommunikation verletzte Eltern – zerrissene Kinder.

Das Spiel mit dem Teddy

Kinder brauchen Eltern, die zuhören, die ihre Bedürfnisse erkennen und auf sie Rücksicht nehmen. Kinder äußern ihre Bedürfnisse vor allem, wenn sie das Gefühl haben, ernst genommen zu werden. Für Kinder gibt es nichts Schlimmeres, als sich zwischen zwei Menschen, die sie gleichermaßen lieben und auf die sie angewiesen sind, entscheiden zu müssen.

Um ihren Kindern Schutz und Zuwendung zu geben oder Schaden von ihnen abzuwenden, ist es wichtig, dass sich die Eltern darüber einig sind und werden, wie sie das „Spiel mit dem Teddy“ gestalten. Wichtig ist vor allem, alte Verletzungen oder Kränkungen zu klären und aufzulösen, um wieder in einen verständnisvollen Umgang miteinander zu kommen. Dann muss kein Kind an der Trennung und Scheidung der Eltern zerbrechen.

Paartherapie als Scheidungshilfe?

Jeder weiß, dass Paare Eheberatungen oder Paartherapien dann aufsuchen, wenn sie ihre bestehende Beziehung auf neue, bessere Schienen setzen möchten und sie weiter zusammenleben wollen. Beratung wie auch Therapie können aber auch in der Trennungszeit helfen, „Rosenkriege“ zu vermeiden, indem ein Bewusstsein für den Umgang mit der Kommunikation hergestellt wird.

In der Paartherapie erarbeiten wir eine für Sie als Eltern stimmige Kommunikationsbasis. Ich begleite Sie, wenn Sie gemeinsam Absprachen, z.B. das Sorgerecht betreffend, ausarbeiten. Wenn Sie wieder entspannter miteinander umgehen lernen, wird das Ihren Kindern eine Entlastung während der Trennungszeit und auch danach sein.

Die Paarberatung eignet sich, wenn Sie unauflösbar scheinende Streitereien beenden möchten; im Schutzraum der Beratung können Sie Ihre belastenden Gedanken aussprechen. Zur Klärung werde ich Ihnen Anregungen geben.

Sowohl Therapie wie auch Beratung verschaffen Ihnen mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben – die Liebe zu Ihrem Kind.

Ich biete Ihnen ein Erstberatungsgespräch an, in dem wir gemeinsam herausfinden, in welchen Fragen und Themen genau ich Sie unterstützen kann.Ich freue mich auf Sie.

Herzlichst, Ihre Ulrike Fuchs
Paarberaterin und Heilpraktikerin für Psychotherapie

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Die Texte auf www.muenchen-heilpraktiker-psychotherapie.de wurden mit Sorgfalt erstellt und dienen informellen Zwecken. Die Inhalte sollen in keiner Weise verleiten, eine ärztliche Behandlung abzubrechen, eine Selbstdiagnose zu stellen, selbst eine Behandlung vorzunehmen oder einen Arztbesuch zu vermeiden. Ganz im Gegenteil: Die hier gegebenen Informationen ersetzen keinesfalls eine professionelle medizinische Beratung, Unterstützung und Behandlung.

Lektorat: Dr. phil. Karin Afshar Frankfurt/Main
Foto: Intuitive Fotografie Köln, Christian Kasper Fotograf München

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