Ulrike Fuchs

Psychotherapie und Paartherapie, München, Planegg, Martinsried - Ulrike Fuchs

Hallo, ich bin Ulrike Fuchs, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Paartherapeutin, Dozentin & Autorin. Ich unterstütze Menschen dabei, wieder glücklich und erfüllt zu leben.

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Leben in der Warteschleife: ewige Geliebte oder echte Liebe?

Affäre: ewige Geliebte oder echte Liebe?

Wie jede Liebende, so genießt auch die Geliebte, die süßen Stunden mit ihrem Liebsten, sie kennt aber auch die Kehrseite der Medaille. Kaum eine Geliebte strebt eine Affäre bewusst an. Bei den meisten hat es sich mit der Zeit einfach entwickelt.

In 90 Prozent der Fälle endet die Liebesbeziehung. Denn Männer, die einen Neuanfang mit der Geliebten wagen, tun dies nach spätestens sechs Monaten – oder nie.

Die innere Zerrissenheit zwischen heimlichen Stunden voller Liebesglück und dem Ertragen der einsamen Realität kostet Energie, Zeit und endet häufig im Liebeskummer.

Geliebte in der Warteschleife

Die Beziehung mit einem gebundenen Mann ist nicht nur zu Anfang aufregend, sie bleibt spannend. Noch dazu kann er kaum Ansprüche an die Geliebte stellen. Aber der Preis ist hoch: Liebe nach seinem Terminkalender, nämlich dann, wenn er eine gute Ausrede für seine Frau findet.

Monatelang, wenn nicht Jahre, wartet die Geliebte und hofft, dass er endlich zu ihr steht und seiner Frau reinen Wein einschenkt. Er vertröstet seine Flamme mit Standardsätzen wie:

„Die Beziehung zu meiner Frau ist seit Jahren eingeschlafen. Wir streiten ständig. Und eigentlich sind wir nur noch wegen der Kinder (dem Eigentum, der Hunde, Ihrer Eltern…) zusammen.“

Die Geliebte drängt mit Fragen wie:
„Wann sagst du es ihr? Wann trennst du dich von ihr?“

Er wird entweder sauer, weil er nicht vorhat, sich zu trennen, oder er beruhigt die Geliebte, diesmal mit einem mittelfristigen Termin. Schließlich müssen die Kinder aus dem Gröbsten raus sein, bevor er sich trennt. Mal ehrlich, welche mitfühlende Geliebte will eine Familie zerstören? Also dreht sie eine weitere Runde in der Warteschleife.

Hoffnung und immer auf Abruf

Alles hat so perfekt angefangen. Nur noch ein bisschen Geduld, dann kommt das erhoffte Happy End.

Hoffen und Warten sind Hauptbestandteil in einer Beziehung zu einem gebundenen Mann.

Was für frisch Verliebte normal ist: sich anrufen, Briefe oder SMS schreiben; aber das alles fällt ins Wasser. Schließlich könnte seine Frau etwas mitbekommen.

Folglich wartet die Geliebte sehnsüchtig neben dem Telefon, er wird sich hoffentlich bald melden - oder auch nicht.

Das ewige Versteckspiel

Händchenhalten und Küssen in der Öffentlichkeit? Gemeinsame Freunde?

Aus Angst, gesehen zu werden, und damit aufzufliegen, werden selbst gemeinsame Kinobesuche oder romantisches Abendessen im Restaurant gemieden – all das, was andere Verliebte gern tun und was natürlich ist, fällt aus!

Meist leidet die Geliebte still. Aus Scham (oder Angst vor moralischen Vorträgen) verheimlicht sie ihren Lover selbst vor der besten Freundin.

Lust auf Süßes

Sex ist für Männer wie Pralinen. Ein süßer Moment, der auf der Zunge zergeht; danach aber genauso schnell wieder vergessen ist.

Wie praktisch, wenn die Geliebte sofort zur Stelle ist, wenn sein Verlangen nach Süßem steigt.

Nicht selten passiert es, dass die gemeinsamen Treffen in ein wildes Liebesspiel ausarten und so schnell wie Sternschnuppen wieder verglühen.

Warum soll ich etwas ändern?

Für ihn ist alles zusammen ein kleines Paradies: Zu Hause die Vertrautheit und Geborgenheit, die in einer langjährigen Beziehung wächst, bei der Geliebten die Frische wie der frühe Morgentau auf einer Rose. Kuschelige Nestwärme und leidenschaftlicher Sex in einem – bestens! Warum sollte sich daran was ändern?

Liebeskummer schmerzt und Gewohnheit siegt

Es ist ein harter Schlag für die Geliebte, auch wenn sie es insgeheim befürchtet:

Die ersten Stunden waren zwar aufregend und wunderschön, aber die Couch zu Hause ist doch zu bequem und mit der Ehefrau schmeckt das Abendessen eben doch besser.

Der Geliebten ist oft vorher klar, dass es unsinnig ist, Druck aufzubauen. Schließlich ist ihr Traumprinz bereits vergeben. Liebeskummer schmerzt trotzdem, auch wenn der Kopf weiß, dass es nichts bringt.

Das Wochenende gehört der Familie

Die Abende und Wochenenden gehören der Familie. Selbst Weihnachten, Silvester und Geburtstag verbringt der fürsorgliche Ehemann brav zu Hause. Gemeinsame Urlaube? Undenkbar!

So werden für die Geliebte die Feiertage zu Trauertagen, in denen sie sich eine Badewanne mit Tränen der Einsamkeit einlässt. „Warum kann der Mann, den ich liebe, nicht bei mir sein?“

„Was ist, wenn er mit seiner Frau gerade Sex hat?“ Solche Gedanken drängen sich einer Geliebten auf, auch wenn sie sich noch so sehr Mühe gibt, sie zu verdrängen. „Ich liebe ihn doch, also bloß die Füße still halten. Nicht dass er noch glaubt, ich sei zickig!“

Egoschmeichler – zwei Frauen werben um den Mann

Manche Männer sind im Geheimhalten ihrer Affäre sehr unachtsam. Fast könnte man glauben, sie wollten entdeckt werden?

Angenommen, dem wäre so: Wie schön ist die Vorstellung, dass beide Frauen voneinander wissen und einen Kampf beginnen – um ihn. Seine Fantasie steigt auf den kreativen Höchstpunkt:

Er – der  starke Mann – im Sonnenstuhl mit einer Flasche Bier in der Hand, während zwei Frauen halb nackt wegen ihm Schlammketschen. Geil!

Na gut, eine Schlammschlacht muss nicht immer halb nackt ablaufen, aber sie darf schmutzig sein – und seinem Ego schmeichelt es, so oder so.

Wanderpokal

Falls die Geliebte es doch schafft, sich erfolgreich aus der Affäre zu lösen, achten Sie einmal drauf: Viele untreue Männer gehen, kurz nachdem die Affäre auseinander ging, sofort wieder fremd. Sie beginnen das Schauspiel von vorn – nur mit einer anderen.

Prinzip „Absprungfrau“

Wenn die Ehefrau sich von ihm trennen sollte und die Geliebte nachrückt, nennen Psychologen das: Prinzip „Absprungfrau“. Statistisch gesehen sind es 50 Prozent, in denen die Ehefrau sich zurückzieht. Dadurch muss der Mann sich nicht aktiv entscheiden und flüchtet in die offenen Arme der Geliebten, die jetzt die neue Frau wird.

Wer hat bei der Dreiecksbeziehung „gewonnen“?

Die Geliebte, die immer unsicher sein wird, ob ihr Mann aus Liebe oder Bequemlichkeit bei ihr ist (und vermutlich eine neue Geliebte hat oder bald haben wird)?
Der Mann, weil er die Trennung nicht zu verarbeiten braucht, sondern sich in eine neue Beziehung flüchten kann? Oder die Ehefrau, weil sie sich aus alten Ketten gelöst und somit Rückgrat bewiesen hat?

Was können Sie als Geliebte tun?

Als Geliebte stehen Ihnen drei Möglichkeiten zur Wahl:

1. Druck aufbauen, damit er sich entscheidet.

Das haben Sie doch bereits versucht und es hat wenig bis gar nicht zum Erfolg geführt. Im Gegenteil, er hat genervt reagiert und Sie haben des lieben Friedens Willen wieder klein beigegeben.

2. Weiter geduldig bleiben und hoffen.

Geduldig in der Warteschleife hoffen, das ist vertraut, bringt aber auf Dauer viel Liebeskummer mit sich. Er spielt weiter auf Zeit und Sie warten – wie lange?
Dieses Gefühlskarussell wirkt langfristig sehr zermürbend und die Zeit geht ins Land, ohne dass sich etwas ändern wird.

Deshalb:

3. Unterstreichen Sie Ihren Wert!

Sie haben einen Anspruch auf eine glückliche Beziehung und ein erfülltes Leben. Eine Beziehung sollte immer ausgewogen sein, um dauerhaft Bestand zu haben. Ziehen Sie die Konsequenzen und suchen Sie sich einen Partner, der es ernst mit Ihnen meint und komplett zu Ihnen steht.
Sie dürfen es sich wert sein, einen Mann an Ihrer Seite zu wissen, mit dem Sie eine echte Beziehung leben können. Der „Single-Markt“ hält viele tolle Männer bereit, Sie brauchen nur die Augen zu öffnen.

Sie haben es verdient, wertvoll behandelt zu werden, und Ihr Glück zu finden!

Herzlichst, Ihre Ulrike Fuchs
Paarberaterin und Heilpraktikerin für Psychotherapie

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Foto: Christian Kasper Fotograf München, Intuitive Fotografie Köln
Lektorat: Friederike Klingholz München

Kommentare (34)

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Ich bin seit über drei Jahren die "unsichtbare Frau".

Warum kommt man nicht los, selbst wenn es seit einem Jahr schon einen anderen Mann gibt, der es ernst mit einem meint?
Ich kann es nicht sagen.

Nur eins hat sich dadurch geändert.....Er ist...

Ich bin seit über drei Jahren die "unsichtbare Frau".

Warum kommt man nicht los, selbst wenn es seit einem Jahr schon einen anderen Mann gibt, der es ernst mit einem meint?
Ich kann es nicht sagen.

Nur eins hat sich dadurch geändert.....Er ist nicht mehr das "NONPLUSULTRA" und der König nach dem sich alles richtet.

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Alles was hier beschrieben ist, ist so wahr und ehrlich. Ich bin verheiratet, es war keine liebesheirat...es war eine Flucht vor meinen Gefühlen für den Mann den ich seit 15 Jahre Liebe und seit 15 Jahren heimlich was habe. Ich habe versucht mich...

Alles was hier beschrieben ist, ist so wahr und ehrlich. Ich bin verheiratet, es war keine liebesheirat...es war eine Flucht vor meinen Gefühlen für den Mann den ich seit 15 Jahre Liebe und seit 15 Jahren heimlich was habe. Ich habe versucht mich zu lösen aber wir kommen immer wieder zusammen. Er ist auch mit einer Partnerin zusammen, die natürlich weiß das was ist zwischen uns..natürlich hat sie alle Nummern gesperrt und kontrolliert ihn. Ich würde es nicht anders machen an ihrer Stelle...Er ist unglücklich und man hat die beiden noch nie hand in hand gesehen, geschweige den das sie sich küssen oder verliebte Blicke zuwerfen....es ist eine zwecksgemeinschaft...wo er mir immer wieder sagt...ich kann nicht, es steht zu viel auf dem Spiel. Damit ist die Firma gemeint, die er von seinem Vater übernommen hat. Seine Mutter ist so eingestellt das nur jemand an seiner Seite sein darf, die auch von der oberen Schicht kommt bzw ist. Somit bin ich zur Geliebten geworden, wo ich aber total unglücklich mit bin weil ich weiß das ich nie öffentlich zeigen darf was wirklich bei uns ist und wie ich fühle...bzw wir. Jeder von uns spielt sein Spiel und ist dabei unglücklich... wenn ich einen Wunsch frei hätte...würde ich mir wünschen ihm nie begegnet zu sein..weil diese Liebe nie eine Chance hätte

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Hi Sandra,

das ist der Wahnsinn, was Sie beschreiben. Ich bin seit einigen Monaten in einer ähnlichen Situation. Bin die Geliebte eines Mannes (bin selber noch verheiratet, er ist mit seiner Partnerin nur liiert), der nicht zu mir steht, weil er...

Hi Sandra,

das ist der Wahnsinn, was Sie beschreiben. Ich bin seit einigen Monaten in einer ähnlichen Situation. Bin die Geliebte eines Mannes (bin selber noch verheiratet, er ist mit seiner Partnerin nur liiert), der nicht zu mir steht, weil er nicht den Mut hat, sich von seiner dominanten (manipulativen, mit hoher Wahrscheinlichkeit narzisstischen) Partnerin zu trennen. Sie ist sein Boss, sie hat eine sehr gutgehende Firma, er ist nur sein Angestellter und würde bei einer Trennung ohne Arbeit (er ist 50) stehen. Dazu wohnt sie in seinem Haus, sie hat ihm aber das EG des Hauses gekauft, so dass er sie nicht so leicht rausschmeißen kann, denn er hat nicht mehr das Geld, um ihr das EG zu kaufen. Dazu hat er Angst vor der Reaktion seiner fast erwachsenen Töchtern, die noch im selben Haus wohnen. Würde er zu mir stehen und mit mir umziehen (ich lebe von meinem Mann getrennt, weil er sehr früh von unserer Beziehung erfahren hat), würde er seinen Job, seinen Gehalt, und alle seine teuren Hobbys und sein teures Auto verlieren. Er wäre quasi ein Nichts und er weiß, dass ich mit meinem Gehalt uns beiden niemals über Wasser halten würde.
Ich habe X Mal versucht, mich von ihm zu trennen, aber ohne Erfolg. Er schafft es immer, dass wir uns wieder sehen, dann fangen wir beiden wieder Feuer

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Danke für den interessanten Beitrag über die Liebe.

Leider zweifel ich derzeit an der Treue meines Freundes. Er verhält sich seit Wochen sehr merkwürdig.

LG
Nadine

Kommentar zuletzt bearbeitet am vor 1 Jahr von Ulrike Fuchs Ulrike Fuchs
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