Ulrike Fuchs

Psychotherapie und Paartherapie, München, Planegg, Martinsried - Ulrike Fuchs

Hallo, ich bin Ulrike Fuchs, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Paartherapeutin, Dozentin & Autorin. Ich unterstütze Menschen dabei, wieder glücklich und erfüllt zu leben.

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Die 248 schönsten Weisheiten von Ulrike Fuchs

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Glück und Liebe

Eine Geschichte über das Glück und die Liebe.

Es lebte einmal eine goldene Nähnadel allein und zurückgezogen in einem weichen Nadelkissen. Nur ihrer besten Freundin, der Stricknadel, vertraute sie ihre Gedanken und Sorgen an.
Die Stricknadel war wesentlich dicker als die Nähnadel, aber das war kein Abbruch für die Freundschaft. Ganz im Gegenteil, die goldene Nähnadel bewunderte die Lebenslust und Hingabe ihrer Freundin, wie sie das Nadelspiel mit farbenfrohen Wollfäden genoss.

Von Zeit zu Zeit packte die Nähnadel eine Sehnsucht nach Nähe und Geborgenheit beim Anblick der flauschigen Wollknäuel. Auch wenn sich die Nähnadel selbst für dünn, klein und unbedeutend hielt, war sie in der Fadensuche trotzdem wählerisch. Es sollte nicht irgendein Faden sein und der Sternzwirn war ihr immer schon zu grob. Es sollte ein Zwirn sein mit Ansehen, farblich faszinierend, weich und dennoch stabil. Jemand mit dem sie alles nähen könnte, doch der Wunsch nach einer liebevollen Beziehung zum Traumfaden blieb unerfüllt.

Schließlich dachte sich die goldene Nähnadel: „Was soll es!? Wenn bunte Wollfäden die dicke Stricknadel mögen, dann werden sie sicher auch mich mögen!“ Und so versuchte die Nähnadel ihr Glück bei jenen Wollfäden, die sie mochte.

Tatsächlich, der rote Wollfaden konnte von der kleinen Nähnadel nicht genug bekommen. Immer wieder versuchte er, durchs Nadelöhr zu schlüpfen, doch schien diese Verbindung ungeeignet, denn die Öse war viel zu schmal. So franzte der Faden bitterböse aus, und aus dem schönen Wollknäuel wurde ein verknoteter Filz. Die Stricknadel beobachtete dieses Spiel eine Weile und war so enttäuscht, dass sie mit dem Wollknäuel nichts mehr zu tun haben wollte. Außerdem, was hätte die Stricknadel noch aus diesem Wulst stricken sollen? Sie war zu gekränkt über die Untreue des Wollfadens. Die verfilzte Wolle litt hingegen an dem Gefühl nicht mehr gebraucht zu werden, ja, sich fast schon minderwertig zu fühlen. Und die Nähnadel? Sie war noch immer traurig und allein.

Eines Tages jedoch kam ein Mädchen, was handwerklich sehr geschickt war. Sie nahm die Stricknadel, weiche Kaschmirwolle in ihrer Lieblingsfarbe gelb und strickte daraus einen Pullover. Anschließend nahm sie ungefragt die goldene Nähnadel mit einem feinen und stabilen gelbgoldenen Zwirn und verschloss damit die Nähte des Pullovers. Die Nähnadel wusste erst gar nicht, wie ihr geschah, doch sie genoss dieses Erlebnis sehr. Endlich hatte die kleine Nadel ihren Zwirn gefunden und beide ergänzten sich gut.
Und der verknotete rote Faden? Einen Augenblick dachte das Mädchen nach und fand auch für die verfilzte Wolle Verwendung. Eine rote Rose bastelte das Kind daraus und streckte sie sich ins Haar.

Herzlichst, Ihre Ulrike Fuchs
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Foto: Christian Kasper Fotograf München, Fuchs Fotografie München Pasing, Pixabay
Lektorat: Friederike Klingholz München

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