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Loslassen lernen: 9 praktische Tipps, mit denen das Loslassen gelingt

Loslassen – manchmal ist das leichter gesagt als getan, dennoch es ist möglich. Mit den richtigen Strategien und Tipps können auch Sie lernen, loszulassen und sich von negativen Gedanken zu befreien. In diesem Artikel finden Sie 9 praktische Tipps, die Ihnen dabei helfen, besser loszulassen – also machen Sie sich bereit für eine positive Veränderung!

Loslassen: Was bedeutet das genau?

Loslassen ist eine der schwierigsten Aufgaben im Leben, dafür ist es aber sehr befreiend. Es macht Platz für Neues. Loslassen bedeutet, dass wir uns allem lösen, was uns davon abhält, glücklich zu sein – sowohl im Inneren als auch im Äußeren.

Das können Gedankenmuster sein, die uns in unserer Entwicklung blockieren oder unsere Energie binden. Besonders beliebt sind zum Jahreswechsel die „guten Vorsätze“, mit denen wir alte Verhaltensmuster loslassen möchten. Wir können uns aber auch von materiellen Dingen lösen, indem wir beispielsweise ausmisten. Beziehungen, die uns nicht guttun oder sogar schaden, sollte man vielleicht auch loslassen – oder zumindest mal darüber nachdenken.

Einige Menschen finden es einfacher, loszulassen, indem sie Dinge entsorgen, die sie nicht mehr benötigen, oder sie machen einen Tapetenwechsel, ziehen um oder verreisen. Andere können besser loslassen, wenn sie ihre Ängste überwinden oder Denkblockaden lösen. Und die dritte Gruppe findet es befreiend, die eigenen Gefühle zu reflektieren und sich mit schmerzhaften Erinnerungen auseinanderzusetzen und sie zu verarbeiten. Jeder hat seinen eigenen Weg, um loszulassen und abzuschließen.

Loslassen bedeutet aber auch, den Mut aufzubringen, sich alte Verletzungen anzusehen und versöhnlich zu werden, sowohl mit den Mitmenschen und deren Vergehen als auch mit sich selbst und den eigenen Fehlern. Der Prozess des Loslassens geschieht nicht für andere, sondern ausschließlich für unser eigenes Seelenheil. Wir verarbeiten die Situation und den Abschied und beginnen, die Konsequenzen anzunehmen. Das ist nicht nur eine Frage des Wollens, sondern erfordert auch Mut und Geduld. Sich von etwas zu lösen, kann uns aber auch dabei helfen, unsere innere Kraft wiederzuentdecken und unser Selbstvertrauen wiederherzustellen bzw. zu stärken.

Sie sollten sich jedoch nicht unter Druck setzen: Beim Loslassen geht man Schritt für Schritt vor, ähnlich, wie wenn man einen Berg hinaufwandert. Deshalb ist es wichtig, sich genügend Zeit dafür zu lassen.

Loslassen hat letztlich auch etwas mit Selbstvertrauen zu tun: indem wir unseren eigenen Fähigkeiten vertrauen und mit dem Verlust (dem, was wir loslassen) angemessen umgehen können. Dazu gibt es einen sehr schönen Weg: Probieren Sie es aus!

Allerdings bedeutet Loslassen nicht, dass wir aufgeben, hinnehmen, resignieren oder vergessen. Es bedeutet vielmehr, dass wir annehmen, was ist – also akzeptieren. Daraus ergibt sich, dass Sie sich von allem lösen, was Sie nicht ändern können, und Ihre Energie auf all das richten, was Sie wirklich in der Hand haben – Ihre eigenen Entscheidungen und Verhaltensweisen. Damit erlangen wir wieder Kontrolle über unser eigenes Leben.

Loszulassen ist wichtig, aber warum ist es so schwierig?

Loslassen ist nicht immer einfach, von Zeit zu Zeit ist es sogar besonders anspruchsvoll. Wir wissen zwar, dass das Loslassen wichtig ist und auch zum Leben gehört, aber warum fällt uns etwas derart schwer, wenn wir doch wissen, dass es eigentlich gut so ist? Die Gründe, warum das Loslassen schwierig sein kann:

1. Loslassen tut weh

Loslassen bedeutet immer auch, Abschied zu nehmen, und jeder Abschied tut erst einmal weh. Wenn wir Angst vor diesem Schmerz haben, vermeiden wir – natürlich unbewusst – das Loslassen. Im Grunde ist es nicht die fehlende Fähigkeit, loszulassen, sondern die Angst vor dem Trennungsschmerz. Wenn wir uns jedoch trauen, loszulassen, werden wir mit der Zeit lernen, mit diesem Schmerz umzugehen. Wir lernen damit, den Abschied zu überwinden.

2. Loslassen erzeugt verschiedene Ängste …

… und Angst hemmt uns oft. Loslassen bedeutet, dass wir etwas „Altes“ aufgeben und etwas „Neues“ wagen müssen. Das kann verschiedene Ängste auslösen, wie beispielsweise: Angst vor Einsamkeit, vor Neuem, Angst vor Zurückweisung bzw. Ablehnung, Verlustangst oder die Angst, etwas falsch zu machen.

Deshalb ist es wichtig, klein anzufangen und sich langsam an die neue Situation heranzutasten. Gerade, wenn man sich davor fürchtet, abgelehnt und zurückgewiesen zu werden, sollte man üben, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Wer Angst hat, etwas Neues auszuprobieren, sollte sich im Alltag kleine Aufgaben suchen und mal etwas Neues wagen. Und wer Angst hat, etwas falsch zu machen, sollte sich daran erinnern, dass man nur dann Fehler machen kann, wenn man lebt und sich mal ausprobiert. Aus diesen Fehlern lernen wir wieder für die Zukunft.

3. Bindung ist schwieriger zu lösen als Liebe

„Ich kann nicht loslassen, weil ich ihn so sehr liebe“, wird häufig argumentiert. Dabei ist Liebe etwas, das freilässt. Wenn wir jemanden lieben, wollen wir das Beste für diesen Menschen, und sei es, dass diese Lieblingsperson mit einem anderen Menschen zusammenkommt als mit uns.

Das, was hier mit „Liebe“ häufig verwechselt wird, ist Bindung – und manchmal sogar emotionale Abhängigkeit. Denn Liebe lässt frei. Bei der emotionalen Abhänigkeit dagegen, geht es immer um die eigenen Bedürfnisse.

Deshalb ist Loslassen immer dann besonders schwierig, wenn wir uns von bestimmten Personen oder Dingen abhängig fühlen. Auch der Glaube an Seelenverwandtschaft kann diese Abhängigkeit verstärken, wie ich im Artikel „Seelenverwandtschaft: echte Liebe oder doch nur Illusion?“ bereits näher beschrieben habe.

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4. Schuldgefühle und schlechtes Gewissen

Ein Grund, warum wir schwer loslassen können, sind mögliche Schuldgefühle. Wenn wir Gegenstände wegwerfen, die wir beispielsweise von einer geliebten Person geschenkt bekommen haben, kann das ein schlechtes Gewissen auslösen. Geschenke wertzuschätzen, bedeutet aber nicht unbedingt, dass wir alles behalten müssen. Auch gibt es Menschen, die nach dem Tod eines geliebten Menschen, Schwierigkeiten haben, eine Haushaltsauflösung anzugehen – sie haben Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen, wenn sie die Sachen der verstorbenen Person weggeben. Auch hier geht es um Loslassen.

Und man kann auch Schuldgefühle entwickeln, wenn man nach einer Trennung loslässt. Einige Menschen bekommen ein schlechtes Gewissen, wenn sie sich mit jemand Neuem daten, weil sie meinen, sie würden dem ehemaligen Partner bzw. der Partnerin untreu werden. Insgeheim können sie die vergangene Beziehung nicht loslassen und annehmen, dass es vorbei ist.

5. Wenn falsche Hoffnung das Loslassen blockiert

Die Hoffnung, loslassen zu können, ist wohl die größte Herausforderung im Prozess des Annehmens. Aber um das hinzubekommen, müssen wir den Tatsachen ins Auge sehen und ehrlich mit uns sein. Egal, ob wir mit einer Idee gescheitert sind oder ein Jobangebot nicht erhalten haben oder die Beziehung auseinandergegangen ist: Versuchen Sie, realistisch zu bleiben.

Falsche Hoffnung hindert uns oft daran, loszulassen und in die Zukunft zu blicken. Natürlich ist es wichtig, dass Sie zuversichtlich bleiben, gerade, wenn noch alle Karten im Spiel sind. Darüber hinaus ist es genauso wichtig, zu erkennen, wann Ihre Bemühungen es nicht mehr wert sind, weil Ihr Gegenüber sich bereits anders entschieden hat.

6. Man hat bereits viel Energie investiert

Wir investieren in eine Beziehung Zeit und Gefühle. Wir möchten das Beste für diese Beziehung. Auch in Gegenstände, von denen wir nur schwer loslassen können, investieren wir Zeit, Geld und Gefühle – wir stauben die Dinge liebevoll ab und erinnern uns daran, wie dieser Gegenstand in unsere Hände gelangte.

Wir haben gemeinsam mit unseren Lieblingsmenschen Pläne geschmiedet und wollten sichergehen, dass alles nach unseren Vorstellungen verläuft. Unsere Erwartungen werden enttäuscht, wenn es dann doch anders kommt, als wir uns vorgestellt hatten. Die Frage kommt auf: „War das jetzt alles vergeblich?“

Wenn wir in etwas investiert und einen Beitrag dazu geleistet haben, tun wir uns schwer, einfach loszulassen. Je mehr Zeit, Liebe, Geduld, Geld, Energie usw. wir investiert haben, desto schwieriger ist es oft, sich zu lösen.

7. Wir halten Loslassen für Scheitern

Egal, ob in einer Beziehung, beruflich oder bei einem privaten Ziel: Beenden wir die Sache, warum auch immer, glauben wir oft, wir hätten versagt oder seien gescheitert. Das ist jedoch ein großer Irrglaube, denn manchmal ist es weit mutiger und erfolgreicher, ein Projekt oder eine Beziehung zu beenden: nämlich dann, wenn wir nur noch investieren und nichts zurückkommt.

Wir müssen, um loslassen zu lernen, auch lernen einzuschätzen, wann es Zeit ist, zu gehen. Denn verbissen festzuhalten, kostet enorm Kraft. Kommt dann weniger zurück, als was wir hineingeben, ist das etwa vergleichbar mit einem Sparbuch, von dem man ausschließlich abhebt und niemals einzahlt. Irgendwann sind wir pleite.

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9 praktische Tipps: Was tun, wenn man nicht loslassen kann?

Es ist nicht immer einfach, loszulassen. Vor allem, wenn das, was wir loslassen sollen, uns sehr ans Herz gewachsen ist. Es fühlt sich dann nicht immer richtig an, Abstand zu nehmen, obwohl es vielleicht richtig sein mag. Allerdings: Wenn man nicht loslassen kann, wird es schwer sein, voranzukommen oder neue Wege einzuschlagen. Deshalb ist es wichtig, zu lernen, wie man loslässt.

Hier sind 9 praktische Tipps, damit Sie besser loslassen können:

Tipp 1: Verstehen Sie, was Loslassen wirklich bedeutet

Bevor Sie anfangen, loszulassen, müssen Sie verstehen, was Loslassen bedeutet: nicht unbedingt, zu scheitern oder zu resignieren. Es geht vielmehr darum, den Prozess anzunehmen, in dem etwas Altes sich in etwas Neues verändert. Loszulassen bedeutet auch: Annehmen, was ist.

Tipp 2: Erkennen Sie, was Sie blockiert

Wenn Sie erkennen, was genau es ist, das Sie vom Loslassen abhält, können Sie diese Blockade besser lösen. Welche Gedanken oder Gefühle hindern Sie daran, loszulassen? Welche Verhaltensweisen bringen Ihr Vorhaben ins Wanken? Vor welchen Konsequenzen haben Sie vielleicht Angst?

Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihren Atem und nehmen Sie bewusste, tiefe Atemzüge. Anschließend fragen Sie sich: „Wie kann ich die Kontrolle über diese Gedanken, Gefühle, Verhaltensweisen und Konsequenzen behalten? Was brauche ich, um besser damit umgehen zu können? Wie kann ich, auch wenn die Situation so ist, wie sie ist, mir etwas Gutes tun oder mich entspannen?“

Tipp 3: Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Gefühle

Nehmen Sie sich Zeit, um Ihre Gefühle zu verstehen und auszudrücken. Wenn Sie versuchen, Ihre Empfindungen zu unterdrücken oder zu ignorieren, wird Sie das viel Kraft und Energie kosten, was Sie daran hindert, das Leben zu genießen. Gefühle verschwinden nicht einfach, wenn wir sie verdrängen, sondern gehen ins Unterbewusstsein oder bleiben im Körper beispielsweise als Anspannung oder Gedankenkreisen erhalten.

Gefühle können Sie mit Worten ausdrücken, indem Sie beispielsweise mit einem Freund reden oder Tagebuch schreiben. Sie können Ihre Gefühle aber auch nonverbal ausdrücken, indem Sie sich bewegen und für das jeweilige Gefühl versuchen, eine passende Geschwindigkeit oder eine Form an Bewegung zu finden. Probieren Sie es aus! Gehen Sie spazieren und laufen das passende Tempo für das jeweilige Gefühl: Freude wird eine andere Gangart und Geschwindigkeit haben als Traurigkeit oder vielleicht Wut. Spüren Sie anschließend nach, wie Sie sich nach dem Spaziergang fühlen.

Tipp 4: Übernehmen Sie Verantwortung

Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, bedeutet, sowohl die Fähigkeit als auch die Bereitschaft zu besitzen, für sich und das eigene Leben bewusste Entscheidungen zu treffen. Welche Konsequenzen daraus für uns entstehen mögen – wir sind bereit, diese zu tragen.

Es ist wichtig, dass Sie Verantwortung für sich selbst übernehmen, besonders, wenn es darum geht, loszulassen. Wir neigen dazu, uns auf andere zu verlassen, die uns in schwierige Zeiten helfen und uns ein Gefühl der Sicherheit geben sollen. Das macht uns zuweilen sehr träge und passiv. Denn es ist genauso wichtig, dass wir lernen, uns selbst zu vertrauen. Damit erfahren wir unsere Selbstwirksamkeit, die für ein gesundes Selbstbewusstsein und die Fähigkeit loszulassen, enorm wichtig ist.

Sie haben die Freiheit, selbst zu entscheiden, wie Sie sich verhalten möchten. Sie haben die Wahl, aus Angst vor den Konsequenzen an etwas festzuhalten – oder es loszulassen.

Tipp 5: Selbstvertrauen stärken

Menschen mit geringem Selbstvertrauen neigen bei Herausforderungen dazu, sich aufzugeben und zurückzuziehen. Sie können nicht loslassen und nehmen ihr Leben nicht mehr selbst in die Hand.

Haben wir hingegen Vertrauen in unsere eigenen Fähigkeiten und Stärken, probieren wir leichter neue Wege aus. Wer sein Selbstvertrauen stärkt, wird leichter loslassen können.

Wie erlernt man Selbstvertrauen? Ganz einfach, indem man übt!

Werden Sie mutig und gehen Sie etwas Neues an, das Sie schon immer mal ausprobieren wollten. Wer neue Herausforderungen eingeht, wächst über sich selbst hinaus. Das wiederum stärkt das Vertrauen in die eigenen Kräfte und Fähigkeiten. Und genau das stärkt das Selbstvertrauen.

Mit anderen Worten: Ihr Selbstvertrauen stärken Sie immer dann, wenn Sie über sich selbst hinauswachsen und Neues ausprobieren.

Tipp 6: Üben Sie sich in Akzeptanz

Akzeptieren bedeutet nicht, dass wir mit allem einverstanden sind oder dass wir etwas gut finden, auch nicht, dass wir die Situation hinnehmen oder erdulden müssen. Wenn wir etwas akzeptieren, bedeutet das lediglich, dass wir etwas annehmen, so, wie es ist. Das kann heißen, dass Sie annehmen, dass die Situation schmerzhaft für Sie ist oder dass Liebeskummer wehtut und seine Zeit braucht. Für die Akzeptanz ist vor allem Geduld mit sich selbst angesagt. Und das, ohne zu verharren.

Sie merken, Akzeptanz ist nicht immer einfach. Sie ist vor allem aber auch eine Übung. Mit der Akzeptanz stellen wir uns unseren Ängsten und setzen uns damit auseinander, dass wir – was auch immer kommen mag – mit der Situation umgehen werden, und vielleicht sogar besser, als wir es aktuell für möglich halten.

Außerdem geben wir mit dem Akzeptieren die Hoffnung auf, dass wir andere Menschen oder Schicksalsschläge ändern könnten. Wir können manche Dinge im Leben nicht beeinflussen: Ob uns jemand liebt oder nicht, ob wir gesund sind oder nicht, ob wir gekündigt werden oder nicht – all das liegt nicht immer in unserer Hand. Was wir aber beeinflussen können, ist, wie wir mit diesen Situationen umgehen. Der erste Schritt ist: Akzeptieren (und die Hoffnung aufgeben, dass sich äußere Umstände oder andere Menschen ändern).

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Tipp 7: Auf die eigenen Stärken konzentrieren

Wenn wir loslassen müssen, geschieht das meist unfreiwillig. Wenn sich jemand von uns trennt oder wir etwas nicht so hinbekommen, wie wir es uns vorgestellt haben, ist unser Selbstwertgefühl ohnehin angekratzt.

Hier hilft es nicht weiter, sich auch noch selbst Vorwürfe zu machen oder sich die Schuld zu geben: „Warum passiert nur mir das?“, „Warum konnte ich das nicht verhindern?“ oder „Warum muss ich immer versagen?“ Das hilft Ihnen nicht weiter und schadet dem ohnehin verletzten Selbstwertgefühl.

Konzentrieren Sie sich stattdessen auf Ihre Stärken:

  • Was können Sie gut?
  • Was wollten Sie schon immer mal ausprobieren?
  • Welche Dinge laufen gut in Ihrem Leben?
  • Was bekommen Sie gut hin?

Achtung! Bevor Sie hier „Nichts“ sagen, sollten Sie dies wissen:

Meist sind unsere Stärken so selbstverständlich für uns, dass wir sie für „nicht der Rede wert“ halten. Das ist aber ein Problem. Denn wenn Sie nur auf das schauen, was nicht klappt, und Ihre Stärken als „nicht bedeutend“ wahrnehmen, wird das Ihr Selbstwertgefühl weiter verringern. Deshalb ist es so wichtig, dass Sie sich bewusst auf Ihre Stärken konzentrieren, wenn Sie loslassen wollen: Was können Sie besonders gut?

Tipp 8: Freunde können dabei helfen, loszulassen

Gute Freunde sind enorm wichtig im Leben. Sie helfen uns in schwierigen Zeiten, spenden Trost, hören zu und haben vielleicht auch ein paar gute Tipps. Wenn wir wieder in alte Muster fallen, erinnern Freunde uns daran: „Hey, du musst endlich loslassen.“ Zeitgleich haben Freunde aber auch Verständnis und sind geduldig mit uns, wenn das mit dem Loslassen nicht auf Anhieb klappt.

Mit Freunden kann man sowohl Gedanken als auch Gefühle teilen und es wird einem ein bisschen leichter ums Herz. Außerdem ist es wohltuend, zu wissen, dass da noch jemand ist, der einen versteht oder einfach nur da ist. Zu guter Letzt wissen Freunde auch, wann es Zeit ist, die Trübsal mal zu unterbrechen und für etwas Ablenkung zu sorgen. Das bedeutet nicht, dass die schweren Gefühle nicht sein dürfen, ganz im Gegenteil. Es heißt lediglich, dass auch die leichten und unbeschwerten Gefühle genauso zum Leben dazugehören.

Tipp 9: Loslassen kann man trainieren

Es gehört zum Leben, dass wir uns trennen oder verabschieden müssen. Nicht immer ist das von uns gewollt, dennoch müssen wir loslassen. Für niemanden ist das Loslassen einfach, manche Menschen hadern nur mehr und manche weniger. Im Grunde müssen wir unser Leben lang das Loslassen üben und trainieren. Und wie bei jedem Training gilt: Wir werden mit der Zeit besser und geübter.

Wenn Sie merken, dass Sie sich (noch) nicht lösen bzw. loslassen können, ist es in Ordnung, wenn Sie sich therapeutische Unterstützung suchen. Möchten Sie einen Termin bei mir vereinbaren, nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf, ich begleite Sie gern.

Herzlichst, Ihre Ulrike Fuchs
Paarberaterin und Heilpraktikerin für Psychotherapie

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Foto: Christian Kasper Fotograf München
Lektorat: Corinna Luerweg Hamburg
Grafik: Ulrike Fuchs München