Ulrike Fuchs

Psychotherapie und Paartherapie, München, Planegg, Martinsried - Ulrike Fuchs

Hallo, ich bin Ulrike Fuchs, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Paartherapeutin, Dozentin & Autorin. Ich unterstütze Menschen dabei, wieder glücklich und erfüllt zu leben.

Mehr erfahren

Neuerscheinungen

Die 248 schönsten Weisheiten von Ulrike Fuchs

weisheiten ulrike fuchs psychotherapie paartherapie

Hier finden Sie verschiedene Begriffe erklärt.

Das entsprechende Wort bitte einfach anklicken ...

... und es öffnet sich die Erklärung dazu.

Abwehrmechanismus

Der Begriff „Abwehrmechanismus“ stammt aus der Psychoanalyse. Mit ihm werden psychische Vorgänge bezeichnet, die den Sinn haben, innere und äußere Konflikte zu vermeiden. Der Abwehrmechanismus erfolgt oftmals unbewusst.

Zu den bekanntesten Abwehrmechanismen zählen u.a.:

  • Verdrängung, die eine bewusste Erinnerung von bestimmten Erlebnissen erschwert
  • Regression ist ein Rückzug in kindliche Verhaltensweisen, wie Trotzverhalten oder Suche nach Versorgung.
  • Progression ist das Gegenteil von Regression. In bedrohlichen Situationen verhält sich erwachsener als er tatsächlich ist. Zum Beispiel: Wenn Eltern für die Kinder nicht da sind, sorgen und kümmern sich die älteren Geschwister um die jüngeren. Sie werden zum Elternersatz.
  • Vermeidung
  • Verleugnung, im Unterschied zur Verdrängung wird sich zwar an die Erlebnisse erinnert, aber deren Realität verleugnet bzw. nicht anerkannt.
  • Aggressionsverschiebung ist vielen bekannt unter dem Phänomen der Tierquälerei. Bei der Aggressionsverschiebung werden gegensätzliche Gefühle oder Motive (Liebe und Hass), die gefährlich scheinen, unterdrückt und anderen Menschen oder Tieren gegenüber ausgedrückt.
  • Verneinung: „Ja, aber…“-Sätze oder Sätze mit „nein“ oder „nicht“ sind typisch für Verneinung.
  • Spaltung ist eine Einteilung in „gut“ und „böse“, „richtig“ und „falsch“.
  • Bei der Projektion werden eigene Absichten, Empfindungen und Bewertungen anderen Menschen zugeschrieben.
  • Rationalisierung
  • Somatisierung drückt sich in körperlichen Beschwerden aus, wenn ein Konflikt nicht wahrgenommen wird bzw. werden kann.
  • Idealisierung und Entwertung
  • Bei der Autoaggression werden aggressive Impulse gegen die eigene Person gerichtet. Sie treffen damit nicht die Menschen, denen die Aggression ursprünglich galt. Das verhindert, dass die Beziehung gefährdet werden könnte.

Achtsamkeitsübung

Unter Achtsamkeit versteht man eine eher geistige Haltung, bewusst und achtsam seine Umgebung wahrzunehmen. Im Kern geht es bei Achtsamkeitsübungen darum, die Aufmerksamkeit ins Hier und Jetzt zu lenken und damit mehr Akzeptanz zu erfahren: annehmen, was ist.

Achtsamkeit ist nahezu immer und überall trainierbar. Es können alltägliche Dinge sein, wie Treppensteigen, was man bewusst wahrnimmt, oder einzelne Gedanken, Erinnerungen oder Bilder. Auch kann man Gefühlen oder Gedanken gegenüber achtsam sein. Achtsamkeit ist leicht erlernbar und baut schnell Stress ab.

ADS /ADHS – Aufmerksamkeitsdefizitstörungen

Als Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADS) bzw. Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätsstörung (ADHS) bezeichnet man eine im Kindesalter beginnende psychische Störung. Die ADS bzw. ADHS äußert sich durch Probleme mit der Aufmerksamkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, einer geminderten Impulskontrolle und häufig einem erhöhten Bewegungsbedürfnis (Hyperaktivität). Die Kinder mit ADS bzw. ADHS können oft nicht oder nur schwer körperlich „stillhalten“ und sie sind leichter gereizt – manchmal bezeichnet man ADS bzw. ADHS auch als „Zappelphilipp-Syndrom“. Die Symptome haben unterschiedlich starke Ausprägung und können bis ins Erwachsenenalter bestehen bleiben.

ADS /ADHS –  Erwachsene

ADS und ADHS verwächst sich nicht einfach im Erwachsenenalter, sondern zeigt bei mehr als 50 % der betroffenen Personen im Erwachsenenalter noch deutliche Auswirkungen. Man bezeichnet ADS bzw. ADHS im Erwachsenenalter auch als „Zerstreuter-Professor-Syndrom“, „Chaosprinzessin“ oder „Traumtänzer“.

Agoraphobie

Agoraphobie (altgriechisch agorá = „Marktplatz“ und phóbos = „Furcht“ bzw. „Angst“) bezeichnet man die Angst vor freien Plätzen. Sie wird „Platzangst“ genannt. Das ist allerdings sehr irreführend, denn die meisten Menschen verstehen unter Platzangst eine Angst vor kleinen, engen und geschlossenen Räumen. Diese Angst wird allerdings Klaustrophobie genannt.

Die Agoraphobie ist eine Form der Angst freien Plätzen, vor einem Verlassen des Hauses, Reisen oder Menschenmengen. Man kann die Agoraphobie als eine Art „Behauptungsangst“ verstehen. Wie alle Ängste, kann auch die Agoraphobie sich bis zur Panik steigern.

Angststörung

Angst zählt zu den menschlichen Grundgefühlen, die das Überleben sichert. Sind die Angstgefühle krankhaft übersteigert und beeinflussen sie das tägliche Leben, bezeichnet man das als Angststörung. Die Angststörung ist eine psychische Störung. Manche Menschen mit Depression haben zusätzlich einige Angstsymptome, wie beispielsweise:

  • übertriebene Besorgnis
  • innere Unruhe
  • Unsicherheit
  • Angst vor Kontrollverlust oder „verrückt“ zu werden
  • Flucht- oder Kampfreaktion
  • Angst, zu sterben
  • Vermeidungsverhalten
  • Herzrasen
  • Schwindelgefühle
  • Übelkeit
  • Schweißausbrüche
  • Zittern
  • Atemnot
  • Schwäche oder Benommenheit
  • Muskelverspannungen

Flucht in Alkohol und Sucht

Allergie

Eine Allergie ist eine übersteigerte Abwehrreaktion des Organismus auf bestimmte körperfremde und normalerweise harmlose Umweltstoffe, so genannte Allergene. Diese Stoffe können z.B. Tierhaare, Blütenpollen, Schimmelpilze, Farbstoffe oder Nahrungsmittel sein.

Die dabei entstehende Überreaktion auf diese Stoffe führt zu Entzündungsprozessen im Körpergewebe oder in den Organen. Im Besonderen neigen die Schleimhäute von Darm, Nase, Augen und Bronchien, sowie die Haut zu heftigen Reaktionen.

Neben organischen Faktoren spielen bei Allergien oft seelische Einflüsse eine große Rolle. Neuste Studien belegen, dass man unter Stress oder Angst stärker allergisch reagiert.

Angst

Angst ist ein normales und angeborenes Gefühl, welches zu dem noch überlebensnotwendig ist. Dieser Urinstinkt sichert seit Jahrmillionen das Überleben der Menschheit, denn Angst bereitet auf „Flucht“ oder „Verteidigung“ vor und schützt somit vor lebensbedrohlichen Gefahren.

Manchmal kann sich Angst stark steigern und zu einer großen Belastung werden, auch in Situationen, die objektiv gar nicht bedrohlich sind. Oft haben Ängste ihre Ur-sache, ob diese bewusst oder unbewusst wirken. Es lohnt sich, der Sache auf den Grund zu gehen, damit die Angst und die Ur-sache verstanden sowie bearbeitet werden können.

Anpassungsstörung

Menschen unterscheiden sich darin, wie sie mit Schicksalsschlägen umgehen. Die „Schmerzgrenze“ ist bei jedem Menschen woanders angesiedelt.

Anpassungsstörungen können nach einem einmaligen oder länger anhaltenden belastenden Lebensereignis auftreten. Dieses Erlebnis hat die betreffende Person kürzlich erlebt, wie Kündigung des Arbeitsverhältnisses, Trennung, Scheidung, Tod eines nahestehenden Menschen, eine plötzliche Lebensveränderungen (materieller Status, Wohnortsituation, schwere Erkrankungen etc.), aber auch Hochzeit oder Geburt des Kindes.

Eine Anpassungsstörung kann sich mit verschiedenen psychischen Symptomen äußern, wie beispielsweise depressiven oder ängstlichen Symptomen, erhöhte Reizbarkeit, Gefühl der Hilflosigkeit und Ohnmacht, Konzentrationsschwierigkeiten, starke Besorgnis,  Probleme bei der Alltagsbewältigung, bis hin zu Suizidgedanken.

Der Auslöser einer Anpassungsstörung muss erkennbar sein und darf nicht länger als 6 Monate anhalten.

Anorexia nervosa / Magersucht

Anorexia nervosa, auch Magersucht, ist eine Essstörung, die einen Gewichtsverlust beabsichtigt, mittels verminderter Nahrungsaufnahme, gesteigerten sportlichen Aktivitäten, sowie Missbrauch von Abführmitteln und Appetitzüglern. Kennzeichnend für Magersucht (Anorexia nervosa) ist der absichtlich herbeigeführte Gewichtsverlust, die wahnhafte Überzeugung und der Angst (Körperschemastörung), zu dick zu sein bzw. zuzunehmen, bei einem deutlichen Untergewicht.

Magersucht tritt häufig in der Pubertät auf und es sind vor allem Frauen betroffen. Bei Jungen ist Magersucht selten, allerdings tritt sie in der jüngsten Vergangenheit vermehrt auch bei jungen Männern auf.

Magersucht ist mit Bulimie (Ess-Brech-Sucht) und Binge Eating (Essattacken mit Kontrollverlust) verwandt. Alle drei Essstörungen können sich untereinander ablösen.

Asthma

Asthma ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege. Sie geht mit einer Überempfindlichkeit und plötzlichen Verengung der Atemwege einher.

Häufig tritt Asthma in Verbindung mit einer Allergie auf. Für Experten ist eine Entzündung Zentrum der Erkrankung. Zäher Schleim verengt die Luftwege zusätzlich. Die zum Teil lebensbedrohliche Atemnot wird verursacht durch die Verkrampfung der Bronchialmuskulatur. Das führt dazu, dass verbrauchte Luft nicht aus den Lungen entweichen kann. Betroffene können aus diesem Grund nicht genug frische Luft einatmen; das führt zu einem Sauerstoffmangel.

Gefühle beeinflussen auch die Atmung. So bleibt einem schon mal die Luft weg... Auch Gefühle, die nicht ausreichend Raum erhalten, können sich in einem Asthmaanfall ausdrücken.

Autogenes Training

Das autogene Training ist ein Entspannungsverfahren. Entwickelt wurde das Entspannungsverfahren vom Psychiater Johannes Heinrich Schulz. Er leitete die Methode der Autosuggestion aus der Hypnose ab. Das autogene Training ist eine anerkannte und weit verbreitete Entspannungsmethode, um sowohl Stress als auch körperliche und psychische Stressfolgeerkrankungen, wie Migräne, Rückenschmerzen oder Depression, zu lindern. Erlernt wird das autogene Training meistens in Gruppen, selten in Einzelsitzungen, unter Anleitung eines Kursleiters für autogenes Training bzw. eines Psychologen. Später kann die Selbstentspannung allein weiter geübt werden.

Beziehung

Zwischenmenschliche Beziehungen existieren in verschiedener Weise. Es gibt u.a. freundschaftliche, kollegiale, nachbarschaftliche und partnerschaftliche Beziehung. Die Intensität einer Beziehung gestaltet sich aus der Art und Weise des Kontaktes, der Kommunikation, Beziehungspflege und Konfliktlöseverhalten. Jede Person, die in Beziehung zueinander sind, gestaltet diese Beziehung mit. Eine gute Beziehung ist nicht statisch, sondern stabil und flexibel gleichermaßen.

Binge Eating

Binge Eating ist eine Essstörung mit unkontrollierten Heißhungeranfälle bzw. Essattacken. Betroffene essen bevorzugt allein und ungewöhnlich große Mengen hochkalorischer, vor allem kohlenhydrathaltiger und fettiger, Nahrungsmittel. Sie essen nicht, bis sie satt sind, sondern bis ein unangenehmes Völlegefühl einsetzt. Nach den Essattacken treten vermehrt Ekelgefühle und/oder Scham- und Schuldgefühle auf. Es kann zur Depression kommen.

Binge Eating (Essattacken mit Kontrollverlust) ist mit Anorexia nervosa (Magersucht) und Bulimie (Ess-Brech-Sucht) verwandt. Alle drei Essstörungen können sich untereinander ablösen.

Biofeedback

Sowohl Stress als auch Entspannung sind im Körper immer messbar. Das Biofeedback ist eine Methode, bei der alle körperlichen Vorgänge, wie u.a. der Puls, hörbar bzw. sichtbar gemacht werden können. Besonders im Entspannungsbereich wird das Biofeedback eingesetzt, um die körperlichen Veränderungen während einer Stressphase bzw. bei zunehmender Entspannung zu messen und zu verdeutlichen. Dadurch kann vor allem Menschen, die ein weniger gutes Körpergefühl haben, langfristig aufgezeigt werden, in welchen Situationen sie mit Stress reagieren und wann sie tatsächlich entspannt sind.

Burnout

Burnout beschreibt den Zustand des körperlichen und emotionalen Ausgebranntseins. Die Betroffenen leiden an Erschöpfungszuständen, wie Kraftlosigkeit und Müdigkeit.

Die Ursachen für die ausgebrannte Psyche sind Stress - bedingt durch ständigen Zeit- und Leistungsdruck, Angst um den Arbeitsplatz, sowie mangelnde Anerkennung für Geleistetes, Druck und Frust im Job und Privatleben. Die Lebensqualität und Lebensfreude geht verloren.

Die 5 wichtigsten Persönlichkeitsmerkmale, die Burnout begünstigen sind Perfektionismus, Ehrgeiz, Helfersyndrom, nicht Nein sagen können und fehlende Stressbewältigungsstrategien.

Bipolare Störung

Menschen mit einer bipolaren Störung erleben ihre Gemütswelt zwischen zwei Polen: Manie und Depression. Deshalb wird eine bipolare Störung oft auch „manisch-depressiv“ bezeichnet. In der manischen Phase ist die Stimmung euphorisch, es kann zu starker Unruhe und Rededrang kommen, sowie einer ungewöhnlich Reizbarkeit, der Antrieb ist deutlich gesteigert. In der depressiven Phase kommt es u.a. zu Stimmungstiefs, Freudlosigkeit, Interessensverlust, Erschöpfung, Ängsten und geminderten Antrieb.

Die Ausprägung der, sowohl manischen als auch depressiven Phasen, ist individuell verschieden. Der Wechsel von manischen und depressiven Phasen erzeugt Spannung, die es Betroffenen mitunter sehr schwer macht, ein geregeltes Leben zu führen.

Die unterschiedlichen Phasen können unbehandelt zwischen einigen Wochen und mehreren Monaten andauern. Wird die bipolare Störung frühzeitig erkannt, kann sie heute gut behandelt werden.

Borderline-Persönlichkeitsstörung

Bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung (kurz: BPS; nach ICD-10: emotional instabile Persönlichkeitsstörung, Borderline-Typ) handelt es sich um eine psychische Erkrankung, bei der die Impulskontrolle stark beeinträchtigt ist. Extreme Stimmungsschwankungen und immer wieder auftretende Probleme in zwischenmenschlichen Beziehungen sind typisch für BPS. Zusätzlich wird das Leben der Betroffenen begleitet von starken Selbstzweifeln und Minderwertigkeitsgefühlen, sowie einem chronischen Gefühl innerer Leere. Sie haben oft intensive, jedoch unbeständige Beziehungen. Der Partner bzw. die Partnerin wird anfangs stark idealisiert, dann allerdings schnell abgewertet, sobald er bzw. sie den Ansprüchen nicht gerecht wird. Gleichzeitig haben BPS-Patienten große Angst vor dem Verlassenwerden und Alleinsein. BPS-Patienten können ihr impulsives Verhalten nur schwer steuern bzw. kontrollieren. Sie sind schnell gekränkt und fühlen sich leicht verletzt. Häufig neigen BPS-Patienten dazu, sich selbst zu verletzen.

Die Therapie der Borderline-Persönlichkeitsstörung erweist sich als äußerst schwierig.

Depression

Depression ist eine Erkrankung, die sich äußert durch: Gedrückte Stimmungslage, dem Gefühl der Leere, Antriebslosigkeit, sozialem Rückzug, Hoffnungslosigkeit, Interessensverlust, Angst, dem Gefühl der Wertlosigkeit sowie Schuld. Körperliche Begleitsymptome können unter anderem Schlafstörungen, verschiedene körperliche Schmerzen und Gewichtsveränderungen sein. Depressionen äußern sich hauptsächlich durch Veränderung der Stimmung (Affektivität), weshalb sie auch als affektive Störung benannt werden.

Zu den begünstigten Faktoren bei der Entstehung von Depressionen gehören genetische, neurobiologische, psychische und soziale Ursachen. Direktauslösende Faktoren können körperliche Erkrankungen, andauernde oder akute Belastungsfaktoren, aber auch soziale Isolierung sein. Zu den schützenden Einflüssen zählt die Resilienz, die bei jedem Menschen trainiert werden kann.

Heilpraktiker/in für Psychotherapie

(amtsärztliche Prüfung beim Gesundheitsamt, Zusatzqualifikation: Gesprächstherapeut, Familientherapeut, Kunsttherapeut, Entspannungstherapeut, u.a.)

Die staatliche Zulassung zur Psychotherapie ist allen vier Berufsgruppen vorbehalten. Ob nun Psychotherapeut oder Heilpraktiker für Psychotherapie, als Grundlage für eine erfolgreiche Psychotherapie ist letztlich entscheidend, dass Sie sich wohlfühlen und Vertrauen haben können.

Meditation

Eine weitere Möglichkeit der Entspannung ist die Meditation. Hier soll der ständig fließende Gedankenstrom, der ebenfalls Stress erzeugen kann, unterbrochen werden, um innere Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden. Zum Meditieren kann man sich auf den Atem, Gegenstände (z.B. brennende Kerze) oder einen Klang (z.B. Klangschale) konzentrieren; aber auch gleichförmige und regelmäßige Bewegungen können meditativ sein, wie beispielsweise Bogenschießen oder Walking. Für Menschen, die noch nie meditiert haben, kann es anfänglich schwierig sein, sich auf die Stille der Meditation einzulassen. In diesem Fall können auch imaginative Verfahren oder geführte Meditationen hilfreich sein.

Progressive Muskelentspannung

Lesen Sie dazu mehr hier...

Psychosomatik

"Bitte geh du voran", sagt die Seele dem Körper, "auf mich hört er nicht – vielleicht versteht er dich besser!" "Na gut", antwortet der Körper der Seele, "dann werde ich krank, so hat er Zeit für Dich."

Psychosomatik ist die Wechselwirkung zwischen körperlichen und seelischen Vorgängen. Das bedeutet, nicht nur dem Körper, sondern zusätzlich der Seele Beachtung zu schenken.

Die Symptome sind sehr unterschiedlich, hier nur einige erwähnt: Magen-Darm-Beschwerden (Verdauungsprobleme, Morbus Crohn, u.a.), Herz-Rhythmus-Störungen (Herzrasen, Bluthochdruck, u.a.), Rückenschmerzen, Verspannungen, Schlafstörungen, Allergie, Asthma, Neurodermitis.

Sich Zeit nehmen, sich bewusst spüren, die Seele sprechen lassen.

Qigong

Qigong ist eine Form der Meditation, die in einer ruhigen und langsamen Bewegung praktiziert wird. Die Bewegungen entspannen und steigern die Konzentration. Qigong ist ein Zusammenspiel aus Körperübungen, langsamen Bewegungsfolgen, Konzentrationsübungen, Atemübungen und Meditation. Alle Übungen haben das Ziel, Körper und Geist zu harmonisieren und das Qi wieder in Fluss zu bringen. Es werden Blockaden gelöst, die auch durch anhaltenden Stress entstanden sein können. Daher zählt Qigong nicht nur allein als Entspannungsverfahren, sondern findet auch in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) Anwendung.

Selbstbewusstsein

Die Antwort liegt bereits im Wort: Selbst – bewusst – sein.

Selbstbewusst ist ein Mensch, der ein Bewusstsein darüber hat, wer er ist, was für Merkmale, Stärken und Schwächen er besitzt. Eine selbstbewusste Person ist sich ihrer eigenen Geschichte bewusst und akzeptiert sich selbst, so wie sie ist.

Selbstbewusstsein bedeutet auch, an sich selbst zu glauben.

Sich selbst bewusst ansehen, sich selbst vertrauen, sich selbst näher kommen.

Sozialer Jetlag

Um an einem Jetlag zu leiden, muss man nicht mehrere Zeitzonen durchqueren. Jeder Mensch hat seine innere Uhr. Diese wird von bis zu 80% der westlichen Bevölkerung übergangen - mit einem ungünstigen Arbeitsrhythmus bzw. Freizeitverhalten. „Sozialer Jetlag“, Auswirkung auf die Gesundheit sowie Übergewicht sind die Folgen, so berichtet Till Roenneberg mit seinem Team von der Universität München. Die Symptome ähneln dem des Reise-Jetlags: Tagsüber sind Betroffene schläfrig, nachts unruhig und fühlen sich wie „neben der Spur“. Im Gegensatz zum „normalen" Jetlag halten die Symptome beim sozialen Jetlag dagegen hartnäckig an.

Entscheidend für die Erholung des Körpers ist neben der Schlafdauer der Zeitpunkt des Schlafes. Es ist genetische Veranlagung, ob ein Mensch Frühaufsteher (Lerche) oder Spätaufsteher (Eule) ist.

Stress

Stress ist eine natürliche Reaktion auf Spannung, Druck oder Veränderung. Stress kann positiv sein und dem Leben interessante Abwechslung bieten (Eustress), z.B. bei Hochzeit, Geburtstagen, Vorbereitung einer Reise.

Dauerhafte sowie starke Überbelastung lassen hingegen einen Stress entstehen, der sich schädlich auswirkt (Dysstress), z.B. Arbeit, Streit in der Familie, hohe Anforderungen im Alltag.

Die Symptome können unter anderem Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Verspannungen und Mangel an Energie sein. Daraus entstehende Folgeerkrankungen können Magen-Darm-Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen sein.

Unterschiedliche Stressoren sowie persönliche Bewältigungsstrategien entscheiden darüber, wie Stress empfunden wird. Ein gesundes Wechselspiel zwischen Anspannung und Entspannung, wie z.B. bei der progressiven Muskelentspannung bringt die innere Balance zurück und beugt neuem Stress vor.

Tiefenentspannung

Tiefenentspannung ist ein geistig und körperlicher Entspannungszustand, der therapeutisch sinnvoll sein kann für einen leichteren Zugang zum Unterbewusstsein. Innere Bilder (Imaginationen) lassen die Bewusstseinsinhalte besser verstehen.

Für den Alltag ist die Tiefenentspannung genauso gut nutzbar, um eine Auszeit im Alltag zu schaffen, sowie Ruhe und neue Energie zu tanken.

Traumanalyse

Die Traumanalyse beschäftigt sich damit, wie Träume besser verstanden werden können. Die Träume werden in verschiedene Symbole eingeteilt. Diese können vom Kulturkreis und dem persönlichen Empfinden eines jeden einzelnen abweichen.

Eine gute Traumanalyse ist immer eine individuelle Bearbeitung der einzelnen Bilder.

Glossar Ende

Ulrike Fuchs

Heilpraktikerin für Psychotherapie
Coaching, Seminare, Vorträge

Kontakt

Röntgenstraße 3
82152 Planegg / Martinsried
bei München

Telefon: 089 - 85 63 63 62

Mail: info@praxis-ulrike-fuchs.de
www.muenchen-heilpraktiker-psychotherapie.de

Standort

anfahrt
Beim Klicken auf der Karte, öffnet sich Google Maps in einem neuen Fenster

Sprechzeiten

Mo: 09:00 bis 18:00 Uhr
Di: 09:00 bis 18:00 Uhr
Mi: 09:00 bis 18:00 Uhr
Do: 09:00 bis 18:00 Uhr
Fr: 09:00 bis 18:00 Uhr