Allergie

Eine Allergie ist eine übersteigerte Abwehrreaktion des Organismus auf bestimmte körperfremde und normalerweise harmlose Umweltstoffe, so genannte Allergene. Diese Stoffe können z.B. Tierhaare, Blütenpollen, Schimmelpilze, Farbstoffe oder Nahrungsmittel sein.

Die dabei entstehende Überreaktion auf diese Stoffe führt zu Entzündungsprozessen im Körpergewebe oder in den Organen. Im Besonderen neigen die Schleimhäute von Darm, Nase, Augen und Bronchien, sowie die Haut zu heftigen Reaktionen.

Neben organischen Faktoren spielen bei Allergien oft seelische Einflüsse eine große Rolle. Neuste Studien belegen, dass man unter Stress oder Angst stärker allergisch reagiert.

Angst

Angst ist ein normales und angeborenes Gefühl, welches zu dem noch überlebensnotwendig ist. Dieser Urinstinkt sichert seit Jahrmillionen das Überleben der Menschheit, denn Angst bereitet auf „Flucht“ oder „Verteidigung“ vor und schützt somit vor lebensbedrohlichen Gefahren.

Manchmal kann sich Angst stark steigern und zu einer großen Belastung werden, auch in Situationen, die objektiv gar nicht bedrohlich sind. Oft haben Ängste ihre Ur-sache, ob diese bewusst oder unbewusst wirken. Es lohnt sich, der Sache auf den Grund zu gehen, damit die Angst und die Ur-sache verstanden sowie bearbeitet werden können.

Anpassungsstörung

Menschen unterscheiden sich darin, wie sie mit Schicksalsschlägen umgehen. Die „Schmerzgrenze“ ist bei jedem Menschen woanders angesiedelt.

Diese einmaligen oder fortbestehenden Belastungen erzeugen oft subjektives Leid.

Besonders bei sehr einschneidenden Lebensveränderungen, z.B. Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, Eheprobleme, Trennung, Abschied von liebgewonnenen Menschen, nach schweren körperlichen Erkrankungen; entsteht oft das Gefühl von: nicht mehr allein zurecht kommen. Es kann hilfreich sein, sich in dieser Zeit professionelle Hilfe zu suchen.

Anpassungsstörungen und akuteBelastungsstörungen haben eine gute Prognose. Die Anzeichen einer Anpassungsstörung sind unterschiedlich und treten häufig in einer Mischform von depressiver Stimmung, Sorge oder Angst auf.

Asthma

Asthma ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege. Sie geht mit einer Überempfindlichkeit und plötzlichen Verengung der Atemwege einher.

Häufig tritt Asthma in Verbindung mit einer Allergie auf. Für Experten ist eine Entzündung Zentrum der Erkrankung. Zäher Schleim verengt die Luftwege zusätzlich. Die zum Teil lebensbedrohliche Atemnot wird verursacht durch die Verkrampfung der Bronchialmuskulatur. Das führt dazu, dass verbrauchte Luft nicht aus den Lungen entweichen kann. Betroffene können aus diesem Grund nicht genug frische Luft einatmen; das führt zu einem Sauerstoffmangel.

Gefühle beeinflussen auch die Atmung. So bleibt einem schon mal die Luft weg... Auch Gefühle, die nicht ausreichend Raum erhalten, können sich in einem Asthmaanfall ausdrücken.

Burnout

Burnout beschreibt den Zustand des körperlichen und emotionalen Ausgebranntseins. Die Betroffenen leiden an Erschöpfungszuständen, wie Kraftlosigkeit und Müdigkeit.

Die Ursachen für die ausgebrannte Psyche sind Stress - bedingt durch ständigen Zeit- und Leistungsdruck, Angst um den Arbeitsplatz, sowie mangelnde Anerkennung für Geleistetes, Druck und Frust im Job und Privatleben. Die Lebensqualität und Lebensfreude geht verloren.

Die 5 wichtigsten Persönlichkeitsmerkmale, die Burnout begünstigen sind Perfektionismus, Ehrgeiz, Helfersyndrom, nicht Nein sagen können und fehlende Stressbewältigungsstrategien.

Depression

Depression ist eine Erkrankung, die sich äußert durch: Gedrückte Stimmungslage, dem Gefühl der Leere, Antriebslosigkeit, sozialem Rückzug, Hoffnungslosigkeit, Interessensverlust, Angst, dem Gefühl der Wertlosigkeit sowie Schuld. Körperliche Begleitsymptome können unter anderem Schlafstörungen, verschiedene körperliche Schmerzen und Gewichtsveränderungen sein. Depressionen äußern sich hauptsächlich durch Veränderung der Stimmung (Affektivität), weshalb sie auch als affektive Störung benannt werden.

Zu den begünstigten Faktoren bei der Entstehung von Depressionen gehören genetische, neurobiologische, psychische und soziale Ursachen. Direktauslösende Faktoren können körperliche Erkrankungen, andauernde oder akute Belastungsfaktoren, aber auch soziale Isolierung sein. Zu den schützenden Einflüssen zählt die Resilienz, die bei jedem Menschen trainiert werden kann.

Inneres Kind

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Geführte Meditation

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Selbstbewusstsein

Die Antwort liegt bereits im Wort: Selbst – bewusst – sein.

Selbstbewusst ist ein Mensch, der ein Bewusstsein darüber hat, wer er ist, was für Merkmale, Stärken und Schwächen er besitzt. Eine selbstbewusste Person ist sich ihrer eigenen Geschichte bewusst und akzeptiert sich selbst, so wie sie ist.

Selbstbewusstsein bedeutet auch, an sich selbst zu glauben.

Sich selbst bewusst ansehen, sich selbst vertrauen, sich selbst näher kommen.

Sozialer Jetlag

Um an einem Jetlag zu leiden, muss man nicht mehrere Zeitzonen durchqueren. Jeder Mensch hat seine innere Uhr. Diese wird von bis zu 80% der westlichen Bevölkerung übergangen - mit einem ungünstigen Arbeitsrhythmus bzw. Freizeitverhalten. Sozialer Jetlag, Auswirkung auf die Gesundheit sowie Übergewicht sind die Folgen, so berichtet Till Roenneberg mit seinem Team von der Universität München. Die Symptome ähneln dem des Reise-Jetlags: Tagsüber sind Betroffene schläfrig, nachts unruhig und fühlen sich wie „neben der Spur“. Im Gegensatz zum „normalen" Jetlag halten die Symptome beim sozialen Jetlag dagegen hartnäckig an.

Entscheidend für die Erholung des Körpers ist neben der Schlafdauer der Zeitpunkt des Schlafes. Es ist genetische Veranlagung, ob ein Mensch Frühaufsteher (Lerche) oder Spätaufsteher (Eule) ist.

Stress

Stress ist eine natürliche Reaktion auf Spannung, Druck oder Veränderung. Stress kann positiv sein und dem Leben interessante Abwechslung bieten (Eustress), z.B. bei Hochzeit, Geburtstagen, Vorbereitung einer Reise.

Dauerhafte sowie starke Überbelastung lassen hingegen einen Stress entstehen, der sich schädlich auswirkt (Dysstress), z.B. Arbeit, Streit in der Familie, hohe Anforderungen im Alltag.

Die Symptome können unter anderem Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Verspannungen und Mangel an Energie sein. Daraus entstehende Folgeerkrankungen können Magen-Darm-Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen sein.

Unterschiedliche Stressoren sowie persönliche Bewältigungsstrategien entscheiden darüber, wie Stress empfunden wird. Ein gesundes Wechselspiel zwischen Anspannung und Entspannung, wie z.B. bei der progressiven Muskelentspannung bringt die innere Balance zurück und beugt neuem Stress vor.

Progressive Muskelentspannung

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Psychosomatik

"Bitte geh du voran", sagt die Seele dem Körper, "auf mich hört er nicht – vielleicht versteht er dich besser!" "Na gut", antwortet der Körper der Seele, "dann werde ich krank, so hat er Zeit für Dich."

Psychosomatik ist die Wechselwirkung zwischen körperlichen und seelischen Vorgängen. Das bedeutet, nicht nur dem Körper, sondern zusätzlich der Seele Beachtung zu schenken.

Die Symptome sind sehr unterschiedlich, hier nur einige erwähnt: Magen-Darm-Beschwerden (Verdauungsprobleme, Morbus Crohn, u.a.), Herz-Rhythmus-Störungen (Herzrasen, Bluthochdruck, u.a.), Rückenschmerzen, Verspannungen, Schlafstörungen, Allergie, Asthma, Neurodermitis.

Sich Zeit nehmen, sich bewusst spüren, die Seele sprechen lassen.

Tiefenentspannung

Tiefenentspannung ist ein geistig und körperlicher Entspannungszustand, der therapeutisch sinnvoll sein kann für einen leichteren Zugang zum Unterbewusstsein. Innere Bilder (Imaginationen) lassen die Bewusstseinsinhalte besser verstehen.

Für den Alltag ist die Tiefenentspannung genauso gut nutzbar, um eine Auszeit im Alltag zu schaffen, sowie Ruhe und neue Energie zu tanken.

Traumanalyse

Die Traumanalyse beschäftigt sich damit, wie Träume besser verstanden werden können. Die Träume werden in verschiedene Symbole eingeteilt. Diese können vom Kulturkreis und dem persönlichen Empfinden eines jeden einzelnen abweichen.

Eine gute Traumanalyse ist immer eine individuelle Bearbeitung der einzelnen Bilder.

 

Glossar Ende

Copyright © 2012 - 2017  Heilpraktiker für Psychotherapie Ulrike Fuchs, München, Planegg/Martinsried.
Alle Rechte vorbehalten.
 

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